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Im
Norden Guatemalers wurden die ältesten und größten Städte
der Maya im
Jungel freigelegt, hier sind auch die größten Pyramiden
Amerikas, - bis zu 65 Meter hoch.
Auch
die Maya
bauten also Pyramiden und riesige Steinfiguren. Wenn die
Pyramiden eine Erfindung der alten Ägypter waren, wie gelang
dann die Idee und das Wissen über sie nach Amerika zu dem Volk
der Maya? Aber auch in anderen Teilen Amerikas kannte man
Pyramiden. Die Mayas sind eines der vielen rätselhaften Völker
des alten Amerikas. Unser Wissen über die Maya-Kultur stammt vor
allem aus der späteren bzw. früheren Zeit, wenn man von
unserer Zeitrechnung 0 ausgeht...
Inmitten
des Dschungels von Mexiko, Guatemala und der Yucatan-Halbinsel
stehen die uralten Pyramiden, Tempel und Paläste der Mayas.
Lange bevor in Europa überhaupt von Kultur zu sprechen war,
erarbeiteten die Mayas astronomische Karten, entwickelten ein
Schreibsystem, beschäftigten sich mit Mathematik, mit der
Entwicklung eines Kalenders und erbauten riesige Städte
in höchster architektonischer Perfektion. Was ist mit dieser
Jahrtausendalten Kultur passiert? Welche Geheimnisse um
das Volk der Maya wurden bisher gelüftet? Was erzählen uns die
in Stein gemeißelten Legenden an den noch heute erhaltenen
Bauwerken der Mayas? Die Pyramiden der Maya wurden exakt
ausgerichtet - einige stehen in genauer Relation zu vorhandenen
Planeten- und Sternenkonstellationen. In allen Maya-Städten
weichen die Achsen der Bauwerke um 17° von der nordöstlichen
Richtung ab. Woher stammte dieses erstaunliche Wissen?
Eine der ältesten und berühmtesten Maya Städte ist
Tikal. Man fand dort Hinweise, die darauf schließen lassen,
dass die Stadt ungefähr um das 8. Jahrhundert v.Chr. erbaut
worden sein könnte. Tikals war jedoch zu jener Zeit mit einer
europäischen Stadt nicht vergleichbar.
Das Ausdehnungsgebiet der Stadt umfasst ungefähr 576 km². Im
innern Teil wurden ca. 3000 Bauwerke gefunden - viele davon auch
ausgegraben: Wohnhäuser, Paläste, Verwaltungsgebäude,
Terrassen, Plattformen, Pyramiden und Altäre...
Mit Hilfe von Radaraufnahmen konnte man ein Bewässerungssystem
lokalisieren, das sich über ganz Yucatan ausdehnte. Die
Wasserleitungen war für die Mayas sehr wichtig, da sich
beispielsweise die Stadt Tikal weder an einem See noch an einem
Fluss befindet. Archäologen schätzen die Bevölkerungszahl auf
rund 50.000 bis 90.000 Menschen, was eigentlich sehr erstaunlich
ist, denn in der näheren Umgebung war Landwirtschaft nicht möglich
gewesen (aufgrund der dünnen Humusschicht).
Verschiedene Wissenschaftler haben mit Hilfe von Fotografien aus
der Luft nachgewiesen, dass Maya-Städte mit einem riesigen Netz
von Strassen verbunden waren. Mehr als 15 Strassen wuchsen aus
Coba, welches im Norden des heutigen Bundesstaates Quintana Roo
liegt, heraus oder endeten dort. Wahrscheinlich führte sogar
die 100 km lange Strasse Coba Yaxuna weiter über Chichen Itza
hinaus nach Mayapan und Uxmal. Alleine diese Strecke würde 300
km ausmachen.
Man baute die Strassen nach einem gutorganisierten Bauplan. Ihr
Bauweise ist beinahe überall identisch: Mit Fels gepflastert
und mit einer wetterfesten Schicht überzogen und im Normalfall
ungefähr 10 m breit. Die 100 km lange Strasse ist weiterhin
unterteilt in Abschnitte, mit einer Länge von bis zu 36 km.
Die Maya besserten Unebenheiten aus, bauten, Unterführungen und
hoben wenn nötig Straßenteile an. Ein solcher Riesenaufwand
nur für dekorative Strassen? Sicher nicht! Doch ist es recht
seltsam zu wissen, dass die Maya auf ihren “high quality”
Strassen keine Fahrzeuge mit Rädern benutzten. Also warum so
ein Aufwand? Brauchten sie die Strassen vielleicht für ihre
Pferde oder für ihre anderen Nutztiere? Nach Meinung vieler
Archäologen, waren den Mayas Last- und Zugtiere nicht bekannt.
Als
die Maya die Bauwerke erbaut und vollendet hatten, geschah
etwas, dass uns unbegreiflich erscheint: Sie verließen eine
Stadt nach der anderen, um dann einige 100 km entfernt wieder
von vorne zu beginnen und neue Städte zu erbauen. Man nimmt
heute an, dass die Städte 600 bis 900 v. Chr. verlassen worden
sind. Eine plausible Erklärung für dieses Verhalten fehlt bis
heute.
Copán
ist die bedeutendste Stadt von Honduras. Die Ruinen, welche vom
Urwald abgedeckt waren, wurden erst 1839 entdeckt. In Copán
fanden Wissenschaftler verschiedene Stelen, die eine
erstaunliche Ähnlichkeit mit dem "Dekorationsstil" in
Angkor Wat, dem Khmer-Heiligtum in Kambodscha, aufwiesen. Und es
wird noch besser: Die Mayas gaben vielen Sternbildern die
gleichen Namen, wie die Sumerer, welche jedoch auf einem ganz
anderen Kontinent der Erde lebten.
Und da soll noch einer nachkommen: Wir treffen immer wieder auf
noch mehr Verwirrende Tatsachen. Jedoch werden gewisse
Verbindungen immer eindeutiger...
Vergleicht man Tikal mit Copán, so fällt einem als erstes auf,
dass Copán am Fluss, welcher den gleichen Namen trägt, liegt.
Verwirrenderweise wurden jedoch trotzdem auch hier
Wasserreservoirs gebaut, und auch hier konnte mit Hilfe von
moderner Radartechnik ein riesiges Kanalisationssystem
entdeckt werden. 1973 kamen US-Wissenschaftler auf die Idee, in
Zentralamerika die Radartechnologie einzusetzen. Man wollte
damit nach weiteren Maya Städten suchen, die sich eventuell
unter der undurchsichtigen Baumdecke des Urwalds befinden könnten.
Die NASA stellte den Wissenschaftlern das Spezialradar Galileo
II zur Verfügung und so konnten 1977 umfangreiche Landanalysen
durchgeführt werden. 1979 und 1980 wurde die Kartographierung
von Urwaldgebieten weitergeführt. Am Ende war das Ganze ein
riesen Erfolg. Die Forscher fanden Unmengen an
Steinkonstruktionen und Ruinenplätzen, die mit schmalen Linien
untereinander verbunden waren: Man hatte das Kanalisationsnetz
sichtbar gemacht ...
Die
Stadt Palenque: Fließendes Wasser in den Gebäuden, steinernen
Toiletten (mit Wasserspülung!) und eine Kanalisation - diese
Maya-Stadt könnte als ein "Fünfsternenhotel"
bezeichnet werden. Natürlich ist dies ein wenig übertrieben,
wenn man weiß, dass nicht alle Häuser mit dieser Infrastruktur
versehen worden waren. Dennoch ist es eine Sensation, wenn man
bedenkt, dass die Wissenschaft die Mayas als Steinzeitmenschen
bezeichnet (meist aufgrund des Alters der Kultur und dem
Rohstoff "Stein" als Hauptbaumaterial) .
Nach den dort gefundenen Datumsinschriften wurde Palenque bis
780 n. Chr. bewohnt. Rätselhaft ist aber, dass auch Zeichen
gefunden wurden, die Zeitabschnitte angeben, zu welchen unseres
Wissens nach, noch keine Mayas existierten. Einige Inschriften
geben Hinweise auf Epochen vor etwa 1.245.000 Jahren. Wie ist
dies zu erklären?
Wer gab die Baubefehle für die Maya-Städte? Wer zeichnete die
komplexen Baupläne? Woher kamen die Menschenmassen, die
zugleich Paläste, Tempel, Pyramiden, Strassen und Kanäle
bauten, woher die Landarbeiter, die die Heerscharen und deren
Familien ernährten?
Zu viele Fragen und leider zu wenig Antworten ...
Die
Maya glaubten auch an eine zyklische Wiederkehr der
Menschheitsvernichtung und hielten dies in ihrem Kalender
fest, welchen sie in fünf Weltalter unterteilten. Unsere
heutige Zivilisation, die laut Maya-Kalender im fünften
Zeitalter lebt, soll durch Erdbeben zerstört werden.
Andere Überlieferungen alter Kulturvölker berichten ebenfalls
von großen Katastrophen, welche die Menschheit bereits
heimsuchten. So sprechen beispielsweise die australischen
Aborigines in ihren über Generationen hinweg mündlich
weitergegebenen Traumzeitmythen von einer großen Flut, die den
größten Teil der Menschheit vernichtet haben soll.
Diese Flut, so die Sage, war die Strafe der "Wadjina"
für ein Vergehen, das Menschenkinder an einer Eule und einem
heiligen Vogel ausübten. Die Wadjina stellten in der Mythologie
der Aborigines übernatürliche Wesen aus der Traumzeit dar. Auf
Felsmalereien in Australien werden sie mit modern anmutenden
Overalls und Helmen abgebildet. Handelt es sich bei den Wadjina
vielleicht um frühzeitliche außerirdische Astronauten, welche
unsere Vorfahren als Götter erschienen? Charles Berlitz zeigt
in seinen Büchern Zeichnungen von Höhlenmalereien prähistorischer
Völker aus unterschiedlichen Teilen der Welt, die allesamt
Schiffe darstellen. Werden hier - wie Berlitz mutmaßt -
vielleicht "Erinnerungen der Überlebenden" an eine
große Flut wiedergegeben, die vor etwa 12.000 Jahren aus bisher
noch ungeklärten Gründen eine möglicherweise technisch
hochstehende Weltkultur vernichtete? Also auch hier finden wir
Hinweise nicht nur auf die Sintflut, sondern auch auf eine vor
uns da gewesene unbekannte Zivilisation und - wie schon auf der
Pyramiden-Seite beschrieben - dem Zeitpunkt vor 12.000 Jahren.
Kristallschädel
Ein
weiteres Rätsel, dass uns die Maya hinterlassen haben, sind die
sagenumwogenen
Kristallschädel: das Kristall wurde in einer Art geschliffen,
wie es für uns selbst mit
modernster Technologie nicht nachvollziehbar ist. Diese
Kristallschädel - bis
Anfang unserer Epoche viele Jahrhunderte verschollen - spielen
in den
Riten der Nachkommen der Maya noch heute eine Rolle.
1927
wurde im Urwald von Honduras von Anna Mitchell Hedges in einer
Tempelanlage ein Kristallschädel gefunden. Ein wie aus einem
Gus geformter, bearbeiteter Bergkristall in Form eines Totenschädel
von 5,3 kg Gewicht.
Der erste bemerkenswerte Kristallschädel in Lebensgröße wurde
1889 in Mexiko gefunden. Vergleicht man diesen und auch andere
mit den von Lubaatun, schneidet der Schädel von Honduras durch
seine Perfektion und eine ganze Kette von Unmöglichkeiten weit
mysteriöser ab. Bei beiden Schädeln handelt es sich, so die
Experten, um Frauenköpfe. Die linke und rechte Hälfte der Schädel
sind identisch, sozusagen spiegelartig. Der Maya Schädel von
Lubaatun ist aber viel differenzierter, denn er liegt in zwei
Teilen mit separaten, beweglichen Unterkiefer vor.
Augenhöhlen, Jochbögen und Warzenfortsätze sind bei diesen
hervorragend dargestellt, wogegen die anderen diese wichtigen
Details nur andeuten. Die eigentliche Sensation des Kristallschädels
von Lubaatun aber liegt im Material. Quarz ist ein Material, ähnlich
anderen vergleichbaren Edelsteinen. Aufgrund seiner speziellen
Eigenschaften ist Quarz nur mit ausgefeilten, technischen
Methoden angreifbar. Der durchsichtige Quarzkristall oder
Bergkristall hat in reiner Form die Formel für Siliziumoxid:
SiO2.
Bergkristall bricht muschelig, splittrig und lässt sich daher
nicht spalten. Er löst sich nur in Flusssäure. Mit diesem
widerspenstigen Material sollte sich nun ein Steinzeitvolk
herumschlagen. Der Restaurator Frank Dorland untersuchte den Schädel.
Seine Ergebnisse wurden von der Forschungsabteilung des
Elektronikkonzerns Hewlett Packard voll bestätigt. Er stellte
fest, dass der Schädel und der Unterkiefer ursprünglich zu
einem einzigen Kristallstück gehört haben müssen.
Es wurden keinerlei Anzeichen einer mechanischen Bearbeitung des
Bergkristalls gefunden. Vergisst man andere Einflüsse, bleibt
nur eine jahrhundertlange Politur übrig. Es wurde errechnet,
dass dafür schätzungsweise 7 Millionen Arbeitsstunden, dass
sind 800 Jahre, ununterbrochenes Schleifen nötig wären. Eine
unvorstellbare Arbeit, unabhängig von politischen und religiösen
Verhältnissen. Da Quarzkristall spiralförmig wächst,
entstehen im inneren ganz bestimmte Achsen, die jedem
Edelsteinschleifer vertraut sind. Eine falsche Bearbeitung gegen
die Achse genügt, um ein Werkstück irreparabel zu beschädigen.
Beim durchsichtigen Bergkristall sind diese Achsen aber nur
durch starke Lupen oder Vergrößerungen des polarisiertes
Lichtes erkennbar. Zur Verblüffung der Gelehrten erwies sich
aber der Schädel als genau gegen die Achse bearbeitet.
Erstaunliche Eigenschaften des Mitchell-Hedges Kristallschädels
:
Die Firma Hewlett-Packard, einer der führenden Elektronik- und
Computerkonzerne, der den Mitchell-Hedges Kristallschädel 1970
einer Reihe von Tests unterzog, schätzt, dass es ungefähr 300
Jahre ununterbrochener präziser Arbeit kosten würde, den
Kristallschädel ohne moderne und spezialisierte Geräte und
Hilfsmittel herzustellen. Da der Mitchell-Hedges Kristallschädel
stets in privatem Besitz gewesen ist, war es möglich, an diesem
Objekt eingehende Untersuchungen anzustellen. Frank Dorland ist
Kunstrestaurator und Spezialist auf dem Gebiet der religiösen
Kunst und wurde von Anna Mitchell-Hedges beauftragt, genaue
Studien an dem Kristall vorzunehmen. Dorland hatte den Schädel
6 Jahre zu Untersuchungszwecken in seinem Hause und stellte die
erstaunlichsten Charakteristika an ihm fest. Der Schädel hatte
lumineszente Eigenschaften, konnte also sein eigenes Lichtfeld
erzeugen; Andere Kristalle, die in seine Nähe gestellt wurden,
wiesen nachher die gleichen Eigenschaften der Selbstleuchtfähigkeit
auf.
Die bemerkenswerteste Entdeckung aber machte Dorland, als er
eines Abends den Kristallschädel vor dem offenen Kaminfeuer
stehen hatte und plötzlich eine exakte Spiegelung der Flammen
in den Augenhöhlen des Schädels erblickte. Dadurch angeregte
eingehendere Untersuchungen ließen erkennen, dass dem
Kristallschädel verschiedene optische Eigenschaften
"eingebaut" sind, das heißt, durch den Schliff selbst
hervorgebracht werden! An der Mund- oder Gaumenunterseite
befindet sich ein 45ø-Prisma, das einfallendes Licht von
unterhalb des Schädels direkt durch die Augenhöhlen wieder
ausstrahlt. Gleich neben dieser Prismenfläche ist eine schmale
bandartige Oberfläche, die einen Vergrößerungseffekt erzielt,
und der Hinterkopfbereich des Schädels funktioniert wie eine
Kameralinse, die Licht wiederum durch die Augen projiziert. Auch
an den Kieferknochen sind geringe Mengen Materials entfernt
worden, um Licht aus verschiedenen Richtungen durch die Augenhöhlen
zu fokussieren. Ähnliche Eigenschaften wurden auch an dem
Maya-Kristallschädel festgestellt, der einen seitlich
einfallenden Lichtstrahl durch den Stirnmittelpunkt, also das
„dritte Auge“, ausstrahlt. Man darf sich vorstellen, welch
schaurig beeindruckende Wirkung ein solches Lichterspiel auf
einen nichts ahnenden Betrachter haben kann und die Vermutung
liegt nahe, dass derartige Spezialeffekte auch bewusst und
manipulativ eingesetzt wurden.
So möchte man aber zu fragen beginnen, was denn nun der Sinn
und die Bedeutung der Kristallschädel sei. Was ist ihre
Botschaft? Was ist ihre Funktion? Wozu wurden sie benutzt? Haben
sie heute noch Relevanz?
Befasst
man sich mit dem Thema Kristallschädel und vergleicht die
Aussagen und Eindrücke verschiedener Personen, die damit in Berührung
kommen, und verwirft diese Schilderungen nicht vorderhand als
phantasievolles Geschwätz; erinnert man sich zudem an die
zahlreichen wissenschaftlich beschriebenen verblüffenden
optischen Eigenschaften, die ein phänomenales technisches
Know-how voraussetzen - dann prägt sich immer mehr der
grundlegende Eindruck ein, dass irgend eine höherentwickelte
Zivilisation aus der Urzeit als Urheber all dieser Phänomene
anerkannt werden muss.


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