|
|
Technische
Schwierigkeiten der Luftspiegelung
Das National Defense Research Committee (NDRC) wollte Anfang 1940 von
ihren Physikern Berechnungen, um die Stärke des Feldes und die praktische
Wahrscheinlichkeit zu verifizieren, das Licht derart zu krümmen, dass ein
Luftspiegelungs- oder "Fata-Morgana-Effekt erzielt werden
konnte. An diesem Projekt arbeiteten unter anderen Dr. John von Neumann
(Pionier des Digitalcomputers und bekannter Mathematiker) und Professor
Rudolf Ladenburg (Experte auf den Gebiet von Minen und Torpedos und
Abwehrmaßnahmen gegen diese Waffen). Albert Einstein soll auch involviert
gewesen sein.
Berechnungsgrundlage war ein Schiff, das man (zunächst theoretisch)
luftspiegeln (oder dessen Licht man krümmen) wollte.
Es wurde auch versucht, offensichtliche Nebenwirkungen klarzustellen.
Dabei ging es um siedendes Wasser, um Ionisierung der umgebenen Luft und
sogar um eine Zeemanisierung der Atome. Aber niemand hat zu dieser Zeit
die Möglichkeit von interdimensionalen Effekten oder Masseverschiebungen
in Betracht gezogen.
Eines der größten Probleme bestand darin, dass die vom Feld verursachte
Ionisierung dazu neigte, eine ungleichmäßige Brechung des Lichts zu
verursachen. Nach den Berechnungen würde das Ergebnis nicht etwa ein
gleichbleibender Luftspiegelungseffekt sein, sondern mehr eine vor- und
zurückwallende Verschiebung, verursacht durch gewisse, dem
Wechselstromfeld eigene Tendenzen, eher einen verworrenen Bereich als die
vollkommene Abwesenheit von Farbe zu schaffen.
Unmittelbar außerhalb dieses verworrenen Bereichs sollte ein Flimmern
auftreten, und weiter draußen müsste ein statisches Feld sein.
Die Wissenschaftler waren der Meinung, das man Lösungen für einzelne
Probleme finden könne und dass wahrscheinlich eine resonante Frequenz zu
finden sein müsste, die möglicherweise die sichtbaren internen
Schwingungen steuern könnte, so dass das Flimmern stark verlangsamt würde...
Diese oder ähnliche Überlegungen und Berechnungen könnten als
Ausgangssituation gesehen werden, die später zu dem Experiment mit der
USS Eldridge in der Marinewerft von Philadelphia führten.
Quelle:
Berlitz/Moore "Das Philadelphia Experiment",© 1979 Paul Zsolnay
Verlag Wien/Hamburg

Teleportation
oder Lichtkrümmung?
Im Mythos Philadelphia Experiment wird behauptet, das Schiff (USS Eldridge)
soll während des Experimentes nach Norfolk teleportiert worden sein. In
den Originalquellen allerdings (Allen, Jessup usw.) ist keine Rede von
einer Teleportation der USS Eldridge, sondern es wird von Lichtkrümmung
berichtet. Das heißt, nicht das Schiff wurde Ionisiert, sondern das Licht
stark gekrümmt.
Alles was unsere Augen sehen ist Licht. Theoretisch müsste es möglich
sein, mit extremen Magnetfeldern das Licht zu krümmen (abzulenken), so
dass es nicht unser Auge erreicht.
Erreicht es nicht unser Auge, sehen wir es nicht, somit währe ein Schiff
für uns "unsichtbar".
Dafür würde es dort gesehen werden, wohin das Licht gekrümmt wurde (beispielsweise
von Philadelphia nach Norfolk).
Die Frage wäre nun, wie stark ein solches Magnetfeld sein müsste, um ein
ganzes Schiff "verschwinden" lassen zu können.
Die "Teleportation", so glaube ich, wurde erst später
hinzugedichtet, oder die Quellen falsch interpretiert.
Über Lichtkrümmung b.z.w. sogen. Luftspiegelung gab es tatsächlich
theoretische Berechnungen. Inwiefern da Ergebnisse erzielt wurden, bleibt
Spekulation.
©
2002 by Torsten Migge, Grenzwissenschafts-
und Geschichtsforschung.





|