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Es
gibt UFO-Schauplätze auf diesem Planeten, deren Faszination sich kaum
jemand entziehen kann, Schauplätze, die nahezu jeden, der sich näher mit
ihnen auseinandersetzt, in ihren unheimlichen Bannkreis einschließt.
Mir geht es nicht zuletzt auch mit AREA 51 so, jener "top
secret" - Militär/UFO (?) Installation in Nevada, von der schon seit
vielen Jahren geradezu Unglaubliches berichtet wird. Beinahe unglaublich
auch, dass in der Tat immer wieder neue hochinteressante Informationen ans
Tageslicht dringen, aktuelle Entdeckungen, Entwicklungen und
Zeugenaussagen, von denen die Öffentlichkeit zuvor nicht das Geringste
erfahren hat. Insofern gehört das Thema "Area 51" noch lange
nicht zum "alten (Weltraum)" - Eisen, im Gegenteil: Wir haben es
hier mit einem notorischen Geheimnis ersten Ranges zu tun, einem
Geheimnis, das bis heute immer noch nicht gelöst ist.
Durch
aufwendige Recherchen zahlreicher Forscher wunden zwar viele Fragen geklärt,
doch - wie so oft - noch weit mehr Fragen aufgeworfen. Ein Geheimnis reiht
sich an das nächste, ein rätselhafter Aspekt nach dem anderen erscheint
aus dem Dunkel jener Schattenwelt, die wohl besser als "Schwarze
Welt" bekannt ist. Auch mich hat "es" gepackt, besser
gesagt "sie", nämlich genau jene Faszination von AREA 51. Aus
diesem Grund war ich in den vergangenen Jahren immer wieder direkt vor
diesem Labyrinth militärischer Geheimhaltung, um ein Stückchen mit dazu
beizutragen, den schweren, schwarzen Vorhang wenigstens einen Spalt breit
zur Seite zu ziehen. Doch wo genau befindet sich nun jene seltsame AREA,
was wird über sie überhaupt berichtet, was geht dort vor?
AREA
51 gilt als das geheimste aller US-amerikanischen Geheimbasen. Sie liegt
auf dem Gelände der riesigen 1,5 Millionen Hektar abdeckenden
Nellis-Air-Force Base (NAFB), die sich direkt nördlich von Las Vegas bis
nach Tonopah, Nevada, hin erstreckt. Man muß rund 200 Kilometer von Las
Vegas aus fahren, um in die Nähe der "Restricted Area", jener
Sperrzone vor AREA 51, zu gelangen. Sogar öffentliches Land wird von
einer anonymen, offiziell überhaupt nicht existierenden Sicherheitstruppe
bewacht; überall im Wüstengelände sind Bewegungsmelder und Videokameras
verborgen. Die etwa 20 Kilometer lange "Groom Lake Road"
durchschneidet diese militärische Pufferzone und führt direkt in die
Area hinein.
Ab der Sperrzone muss mit Anwendung tödlicher Gewalt gerechnet werden,
das "Herausfordern der Grenzen" ("Challenging the
Border") kann eine Maximalstrafe von 5.000 US-Dollar und bis hin zu
ein Jahr Gefängnis mit sich bringen!
Alles etwas viel für eine militärische Basis, die selbst offiziell
genauso wenig existiert wie die Trupps, die sie bewachen! Tatsächlich
gibt keine US-Behörde (weder Militär noch Regierung) zu, dass dort draußen,
in jenem abgelegensten Wüstengebiet Nevadas eine Stadt für sich
existiert. Und was für eine Stadt!
Eine regelrechte "Geheimmetropole" liegt dort am Ufer des
mittlerweile ausgetrockneten Groom Lake, mitten auf AREA 51 - gewaltigen
Hangars, Radaranlagen, riesigen Versorgungseinrichtungen und der längsten
bekannten Rollbahn der Welt, auf der theoretisch zwei Space Shuttles
hintereinander landen könnten!
Ein Großteil der Strukturen dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit
unterirdisch angelegt sein, dafür sprechen Zeugenaussagen ebenso wie
offizielle Dokumente, die gerade jene Region von der Geologie her als sehr
geeignet für derartige Untergrundanlagen ausweisen. Auch meine
Beobachtungen des Basisgeländes sprechen deutlich für die Existenz
unterirdischer Anlagen. An einigen Stellen befinden sich Gebäude, die in
den Papoose Mountain hineinzuführen scheinen. Außerdem konnte ich
Baustellen sehen, auf denen gewaltige Erdbewegungen bzw. Ausbauarbeiten
stattfinden.

Bis
zum April 1995 konnte man die Basis noch relativ gut beobachten, vom
Gipfel des rund 1.800 m hohen Berges - "White Sides" sowie dem
benachbarten Bergsattel "Freedom Ridge". Dann, wenige Tage nach
meinem letzten "Besuch" auf White Sides, vereinnahmte das Militär
diese beiden Blickpunkte, um noch ungestörter an seinen geheimsten
Projekten arbeiten zu können. Seitdem ist es nur noch aus nicht weniger
als 42 Kilometer Entfernung möglich, die Basis einzusehen, vom Gipfel des
2.500 m hohen Tikaboo Peak. Die riesigen Gebäude, vor allem der gewaltige
Haupthangar (100 x 100 x 35 m), sind selbst aus dieser Entfernung noch mit
bloßem Auge gut erkennbar, doch ist natürlich schon eine sehr gute Optik
erforderlich, um Details zu erkennen. Der "Grundstein" zu dieser
geheimen Anlage, die bestens verborgen hinter ausladenden Gebirgszügen
"schlummert", wurde 1954 von Geheimdienstleuten und Vertretern
der hochgeheimen "Skunkwork"-Abteilung von Lockheed gelegt.
Am Groome Lake wurden fortan "top secret" - Flugzeugprojekte
getestet und gebaut, wie zum Beispiel Höhenaufklärer U-2, die
superschnelle SR-71 "Blackbird" oder die
"Stealth"-F117A. Bereits seit den sechziger Jahren berichten
jedoch glaubwürdige Augenzeugen, darunter Techniker, Piloten,
Wissenschaftler, Militärangehörige, Wachpersonal usw., dass auf AREA 51
mehr als geheime Flugzeuge getestet würden. Immer wieder war die Rede von
metallischen Flugscheiben, von außerirdischer Technologie. Jeder
"normale Mensch" würde derartige Behauptungen wohl ohne zu zögern
als unsinnige Lügengeschichten abtun. Doch wer sich näher damit befasst,
erkennt ein konsistentes Muster. Hier passt einfach zuviel zu gut
zusammen, die Aussagen bestätigen sich gegenseitig! Und außerdem, warum
sollten Zeugen mit einem Teil recht beeindruckenden Hintergrund derartige
"Märchen" erzählen? Woher sollten Spintisierer nachprüfbare
Indsiderinformationen über Projekte, Systeme und Installationen besitzen,
wenn sie nicht tatsächlich auf jenem Gelände tätig waren?
Im
Jahr 1989 trat der Physiker Robert
Lazar an die Öffentlichkeit und berichtete, auf einem zweiten Gelände,
das als "S-4" bekannt ist, gearbeitet zu haben. Dort will er in
verborgenen Hangars insgesamt neun Flugscheiben nichtirdischer Herkunft
gesehen und als Techniker an der Analyse des Antriebssystems eines solchen
utopischen Projekts mitgewirkt haben. Die "Lazar-Story" ist zu
lang, um sie in diesem kurzen Beitrag auch nur einigermaßen vollständig
wiederzugeben; v. a. in meinem Buch "Das Alien-Imperium" gehe
ich sehr ausführlich auf AREA 51, auf Robert Lazar, die Zeugenberichte über
außerirdische Technologie und meine persönlichen Recherchen ein.
Wesentlich ist u. a., dass niemand von einer AREA S-4 wusste, bevor Lazar
mit seinen sehr detaillierten Beschreibungen an die Öffentlichkeit trat.
"S-4" liegt nach Lazars Angaben am Nordufer des Paposse Dry
Lake, etwa 15 Meilen südlich von Groom Lake/AREA 51. Beide Einrichtungen
sind durch den Papoose Mountain Range voneinander getrennt. Papoose ist
nahezu von keinem Punkt außerhalb der Sperrzone direkt sichtbar. Woher
will man dann aber wissen, dass Lazars Behauptungen der Wahrheit
entsprechen? Vielleicht gibt es ja nicht einmal jene mysteriöse S-4
Basis, ganz zu schweigen von irgendwelcher UFO-Technologie dort!
Nach offiziellen Aussagen ist die Region um den Paposse Lake ohnehin von
früheren nuklearen Tests noch so stark radioaktiv verseucht, dass niemand
sich dort aufhalten könnte. Können wir aber diese Behauptungen glauben?
Allein schon die Tatsache, daß offiziellen Verlautbarungen zufolge auch
keine Groom-Lake-Basis existiert, lässt hier ernste Zweifel aufkommen.
Nun, Stück für Stück kommen doch deutliche Hinweise für
"S-4" zum Vorschein. Nur zwei Beispiele: Bereits im Frühjahr
1995 konnte ich in sehr klaren dunklen Nächten eine deutliche Aufhellung
am Horizont erkennen, die auf Streulicht der Groom-Lake-Basis zurückzuführen
ist. So weit so gut. Doch war das nicht alles. Genau in der Richtung von
Papoose Lake konnte ich eine zweite, schwächere "Lichtglocke"
beobachten. Doch wo Licht ist, dürfte auch Leben sein! Im darauffolgenden
Herbst konnte ich dann vom Tikaboo-Peek aus dieses Licht noch deutlicher
sehen, das hinter dem Papoose Mountain schimmerte. Durch ein lichtstarkes
Teleskop waren dann sogar in symmetrischer Anordnung noch zwei zusätzliche
Lichtquellen zu erkennen. Ein weiterer Beweis, dass S-4 tatsächlich
existiert, lässt sich aus einem Brief ableiten, den ich vor einiger Zeit
vom Pentagon / Washington erhalten habe. Darin heißt es, man könne die
Existenz der von mir erbetenen Information (zu Existenz von S-4) weder
bestätigen noch abstreiten, da jede weitere Auskunft derzeit entsprechend
geheim eingestufte Informationen enthüllen würde.
Eine logische inkonsistente Aussage, die ich nicht akzeptiert habe. Auf
meinen genaueren Widerspruch habe ich in den vergangenen Monaten bisher
zwei vertröstende Schreiben erhalten, in denen man mir erklärt, man müsse
meine Argumente sorgfältig prüfen, versichere mir aber, so schnell wie möglich
zu antworten. Sehen wir weiter!
Im
obigen Teil dieses kurzen Beitrags war bereits die Rede von einigen verblüffenden
Fakten, die sich mit der abgelegenen, von Militär, Geheimdiensten und
Regierung abgeleugneten "top-secret-Anlage" AREA 51 verbinden.
Ebenso ging es um ein zweites Gelände ("S-4"), das sich
ebenfalls im "Roten Quadrat" ("Dreamland",
"Schwarze Welt") befindet, jener Region also, die auf dem
riesigen Nellis-Air-Force Base-Komplex liegt und nicht einmal von Piloten
dieser ausgedehnten Militärbasis im Süden des US-amerikanischen
Bundesstaates Nevada überflogen werden darf. Mehr und mehr zeigt sich,
dass S-4 tatsächlich existiert. Ich konnte während meiner
Vor-Ort-Recherchen im Verlauf der letzten Jahre etliche zusätzliche
Hinweise dafür finden. Durch diesen neuen Ergebnisse wird auch der berühmt-berüchtigte
Physiker Robert Lazar, der auf S-4 an außerirdischer Antriebstechnologie
gearbeitet haben will, in mancherlei Hinsicht wiederum bestätigt. Lazar
berichtete, wie er von Las Vegas aus mit Sondermaschinen der geheimen
JANET Airlines (von einem speziellen Terminal am McCarran-Airport in Las
Vegas) zunächst zum Groom Lake geflogen wurde. Die JANET-Flotte besteht
aus Boeing-737-Linienmaschinen der Baugruppe 200. Interessant ist, dass
Lazar erwähnt, während seiner Shuttle-Flüge von Las Vegas nach Groom
Lake nahezu allein in der Maschine gesessen zu haben. War er eine derart
wichtige Person? Durfte er mit niemandem in Kontakt treten? Schließlich
behauptet er, auch auf S-4 nur zur notwendigsten Kommunikation befugt
gewesen zu sein - natürlich kaum eine wissenschaftlich befruchtende
Arbeitsatmosphäre. Wie auch immer, wenn Lazars Bericht den Tatsachen
entspricht, so war sein Aufgabenfeld höchst speziell und die
Geheimhaltung und "Sektionierung", also die strenge Abkapselung
der Kompetenzen, durchweg verständlich.
Was die JANET-Flüge im allgemeinen angeht, werden meist sehr viele
Personen mit einer Maschine transportiert, im Extremfall wurden 125
Personen gezählt. Pro Tag finden rund 12 JANET-Flüge statt. Aus all
diesen Beobachtungen, seien es nun Überwachungen des Parkplatzes am
JANET-Terminal, der Flüge selbst oder auch der privaten und
Regierungsfahrzeuge, die in die unnahbare Sperrzone von Dreamland
einfahren, kann einigermaßen sinnvoll abgeleitet werden, wie hoch die
Zahl der Beteiligten dort ist. Diese Zahl ist zeitlich nicht konstant. Die
Extreme liegen etwa im Bereich zwischen 1500 und 4000 Arbeitern. Die
meisten von ihnen dürften nicht sehr viel mehr über die wahren Vorgänge
auf AREA 51 wissen als "unsereins". Auch ihnen wird viel
vorenthalten.
Robert Lazar selbst berichtete, vom Groom Lake dann in einem Bus mit
verdunkelten Seitenfenstern in ein Gebiet gefahren worden zu sein, das
etwa 15 Meilen südlich von AREA 51 liegt: eben jenes Gelände namens
"AREA S-4" oder "TECH AREA S-4". Dort sei ihm auch nur
ein winziger Teil eines weiteren gigantischen Komplexes zugänglich
gewesen, allerdings ein ganz besonderer: ein Hangar im Papoose Range; in
diesem hatte Lazar Zugang zum Antriebssystem einer Flugscheibe
nichtirdischer Herkunft, so behauptete er. Zwar konnte er eines Tages, als
sämtliche Verbindungstore zwischen den Hangars offen standen, auch andere
Flugscheiben sehen (insgesamt neun Objekte mit jeweils abweichender Form),
doch - so erklärt er - war es ihm nie möglich, diese anderen Scheiben
aus der Nähe zu sehen. Seine Wege, über die er zu seinem Arbeitsplatz
gelangte, waren exakt vorgeschrieben, Abweichungen davon waren illegal. So
behauptete Lazar, nur einige Gänge und Räume außerhalb des Hangars zu
kennen, nun, eben nur das Notwendigste. Allerdings stellt er fest, dass
sich die Anlagen über ein riesiges Gebiet erstreckten und die gesamte
Bergkette durch- bzw. untertunnelt sei. Bereits oben erwähnte ich meine
Beobachtungen vom Gipfel des Tikaboo-Peak (Herbst 1995). Zum ersten Mal
waren von diesem Standort aus nicht nur die gewaltigen Anlagen vor dem
Papoose Range zu sehen, die zur AREA 511 Groom Lake zählen, sondern auch
extrem breite Straßenzüge und weitere Anlagen jenseits der Ausläufer
des Mountain Range!
Das deutet klar darauf hin, dass sich auch im Tal westlich von Groom
weitere Installationen befinden, noch besser geschützt, noch abgelegener,
noch geheimer - in jenen Regionen, die auch zum Papoose Lake und S-4 führen.
Das bestätigt Lazars Aussagen wiederum, auch wenn sie in keiner Weise
dazu beitragen, seine Behauptungen über nichtirdische Technologie zu
unterstützen. Das ist ein weiter Weg, und Lazar selbst hat deshalb
aufgegeben, irgend jemandem beweisen zu wollen, dass er dort das erlebt
hat, wovon er nunmehr bereits seit rund sieben Jahren in stets gleicher
Weise berichtet. Wie er sagt, kam es ihm in erster Linie nur darauf an,
sich selbst vor dem Geheimapparat der Schwarzen Welt zu schützen, indem
er nach seinem baldigen Ausscheiden aus diesem Apparat so schnell wie möglich
an die Öffentlichkeit trat, so dass jeder Angriff auf sein Leben einige
(unerwünschte) Publicity mit sich bringen würde.
Lazar spricht von "back-engineering" der außerirdischen
Technologie auf S-4. Er meint damit die Analyse eines bereits absolut
fertiggestellten Produkts, sozusagen die Rückführung in die
Ausgangsbestandteile. Im Zusammenhang mit der höchst fortschrittlichen
Technologie, mit der er konfrontiert war erschien ihm dies als deutlicher
Beleg für die nichtirdische Herkunft des untersuchten Gegenstandes jener
mysteriösen Flugscheibe. Eine naheliegende und logische Schlussfolgerung.
Ähnliche Projekte scheinen auch auf AREA 51/Groom abzulaufen, wenn auch
in mancherlei Hinsicht wohl eine Stufe weniger sensationell. Dort, so hat
es den Anschein, setzen sich Militärtechniker mit irdischen Systemen
auseinander und versuchen, erfolgreich back engineering zu betreiben,
beispielsweise in den Foreign Technology Hangars im nördlichen Teil der
Basis. Hier werden feindliche Flugzeuge, die auf die eine oder andere
Weise in die Hände des Militärs gelangt sind, auf ihre Funktion, auf
ihren Aufbau und ihre Schwachstellen hin untersucht - eine möglicherweise
interessante Parallele zu den Vorgängern am Papoose Lake, von denen auch
das Personal der AREA 51 offensichtlich nicht das geringste wissen darf.

Wir
müssen uns im klaren darüber sein, dass auf Dreamland eine große Zahl
von hochgeheimen Projekten durchgeführt wird, die jedoch nichts mit außerirdischer
Technologie zu tun hat. Hier arbeiten private Kontraktoren auch an
Einzelproblemen unbemannter Flugzeuge (Dronen), an neuen Superflugzeugen
wie die mittlerweile schon legendäre AURORA, an neuer Kampftechnologie,
Lasersystemen in Nachfolge von SDI (abgelöst durch BMD, Ballistic Missile
Defense), an Vergütungssubstanzen für Stealth-Flugzeuge, der Optimierung
von Radarwirkungsquerschnitten, möglicherweise auch an unkonventionellen
Methoden zur Unterdrückung von optischen und akustischen Signalen durch
flexible Adaption an korrespondierende Umgebungsreize usw. Viele
Entwicklungen moderner Militärtechnologie könnten mit UFOs oder außerirdischen
Aktivitäten verwechselt werden. Bläuliche glühende Abgase unmarkierter
Testflugzeuge können in der Nacht mit einem leuchtenden Diskus
verwechselt werden, die goldenen, strahlend hellen Parachute-Flares, die
in simulierten nächtlichen Kampfeinsätzen zur Beleuchtung von
Schlachtfeldern aus Flugzeugen abgeworfen werden, erinnern an außerweltliche
Sphären und lassen die "Unheimliche Begegnung der dritten Art"
erwarten.
Ich habe solche beeindruckenden Erscheinungen selbst über den Bergen von
Groom und Papoose gesehen, doch bei etwas Skepsis und Kenntnis der
Hintergründe wie auch diverser Himmelserscheinungen bleibt man doch auf
den Boden der Tatsachen und sieht eben nur das, was auch wirklich
vorhanden ist. Auch wenn mir bislang eine "echte Begegnung"
nicht vergönnt war (um es einmal so auszudrücken), so habe ich immerhin
mit Zeugen gesprochen, die ebenfalls erfahrene Himmelsbeobachter sind und
anderes gesehen haben, Erscheinungen, die sich nicht mehr ohne weiteres
erklären lassen. Sehr schnell im Zickzack fliegende Objekte lassen sich
ja vielleicht noch mit Testflugzeugen erklären, deren Struktur starken
Beschleunigungskräften im Bereich von etlichen "g" ausgesetzt
werden sollen. Wenn aber hell leuchtende Objekte regelrecht über den
Himmel zu springen scheinen, mal näher sind, mal ferner, mal auf der
"einen Seite" der Firmaments, mal auf der anderen, dann kommt
man mit konventionellen Erklärungen ebenso ins Schleudern wie es diese
Objekte selbst einem offensichtlich vorführen. Wie Robert Lazar erklärt,
handelt es sich bei Objekten dieser Art tatsächlich um testgeflogene außerirdische
Scheiben und er theoretisiert, dass die seltsamen Bewegungsabläufe der
Objekte auf eine Veränderung der Raumzeit in deren Umgebung zurückzuführen
sind.
Offensichtlich befindet man sich auf S-4 demnach in einem Stadium, das dem
entspricht, in dem ich mich z. B. befinde, wenn ich am Computer sitze und
schreibe. Ich weiß zwar, was ich tun muss, um an mein
Textverarbeitungsprogramm zu kommen und zu schreiben, ich kenne die
Bedienungselemente und Editiermöglichkeiten, doch im übrigen ist das Gerät
für mich jene berühmte "Black Box", ebenso schwarz wie die
Schwarze Welt... Ich kenne zwar die einen oder anderen Zusammenhänge und
Grundlagen wie Computer funktionieren, bin aber kein Elektroniker oder
Computerwissenschaftler, der genau sagen kann, warum ein solcher Apparat
funktioniert und nach welchen Prinzipien, der jedes Bauteil genau kennt,
jeden Chip, IC, Schaltplan, weiß Gott was. Auf Area S-4 scheinen die Verhältnisse
also ähnlich gelagert zu sein. Nur dass dort auch die Physiker Techniker,
Ingenieure und Testpiloten nicht wissen, womit sie es eigentlich zu tun
haben. So, wie für mich der Computerfachmann, so könnte für diese
hilflosen Experten nun wohl möglicherweise ein Extraterrest als
allwissende Instanz erscheinen, eben ein kompetenter Vertreter der
Kreaturen, die diese Schiffe gebaut haben.
Lazar behauptet nicht, je einen Außerirdischen auf AREA S-4 gesehen zu
haben. Doch ist Lazar der einzige Zeuge oder haben auch andere über jene
merkwürdigen Vorgänge um S-4 und nichtirdische Flugscheiben in Militärbesitz
berichtet? Zum einen gibt es zahlreiche Personen, die Lazars Schilderungen
bestätigen, die auch wissen wollen, dass er tatsächlich Physiker sei,
der an geheimen Regierungsprojekten gearbeitet hat. Lazar selbst ist in
der Lage, auch eine ganze Reihe von Namen zu nennen, die ein "Normalbürger"
nie gehört haben kann und die seine Insiderkenntnisse belegen. Zum
anderen sind im Laufe der Zeit, sowohl Jahrzehnte vor Lazar als auch nach
ihm, immer wieder Zeugen mit Einzelberichten an die Öffentlichkeit
getreten und haben ihre persönlichen Erlebnisse mit Flugscheiben und
ungewöhnlichen Zwischenfällen auf AREA 51 geschildert.
In
jüngster Zeit ist ein neuer Zeuge zunehmend ins Licht des Interesses gerückt,
auch wenn er bis dato seine Anonymität zu wahren vermag. Dieser Mann, ein
pensionierter Maschinenbauingenieur, spricht unter dem Decknamen JAROD
(sprich: JAY-ROD) über seine Beteiligung am geheimen Untertassenprojekt
der Regierung, genauer gesagt einer Absplitterung der US-Regierung, die
sich ausschließlich mit Projekten zum Komplex "Außerirdische auf
unserem Planeten" auseinandersetzt und als "Satellite
Government" betitelt wird. JAROD behauptet, bei der Entwicklung von
"Simulatoren" für jene außerirdische Flugtechnologie
mitgewirkt zu haben. Mit diesen Geräten sollten Instrumentierung und
Steuerung der Scheiben nachempfunden werden. JAROD bestätigt eine ganze
Reihe von Details, die Robert Lazar erwähnt, erklärt aber, dass Lazar
offenbar an einem Teilprogramm arbeitete, daß möglicherweise nur zur
Einweisung in ein weit fortgeschritteneres Programm diente. Vielleicht
sollte Lazar nur getestet werden oder gezielt faktische Informationen,
gemischt mit Fehlinformationen, die ihm über Dokumente vermittelt wurde,
als Desinformation glaubwürdig an die Öffentlichkeit weitergeben, um im
Bedarfsfalle auch unschwer diskreditiert werden zu können. Jedenfalls
erklärte JAROD, er habe während seiner Arbeit (auf einer von ihm nicht näher
spezifizierten Geheimbasis, möglicherweise nicht 5-4, sondern Los Alamos,
New Mexico (USA) auch einen lebenden Außerirdischen (einen Jener
"Grauen") gesehen, der gewisse Kenntnisse an die Ingenieure der
Projektes vermittelt habe. JAROD habe nie die Gelegenheit gehabt, eine
Konversation mit jenem hochrespektierten Wesen zu führen.
Nun,
eine recht utopisch anmutende Geschichte. Ihr Wahrheitsgehalt lässt sich
nicht ermessen, doch könnten weitere Recherchen vielleicht einige zusätzliche
Teilinformationen ans Tageslicht befördern. Der Fall ist noch nicht gelöst.
Das dürfte, wenigstens ansatzweise, auch dieser kurze Beitrag gezeigt
haben, der nur einen kleinen Teil neuer und alter Rätsel um
"Dreamland" vorstellen konnte.
Andreas
von Rétyi
Webgestaltung:
© 2001 by Torsten Migge, gesamter Text: © by
Andreas von Rétyi
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