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Von
Ende 1988 bis Frühjahr 1989 war ich mit der Arbeit über Antriebssysteme
außerirdischer Fortbewegungsmittel für die US-Regierung beschäftigt.
Die Hardware und Technologie, die sich mir offenbarte, sollte in die
richtigen Hände in der Gemeinschaft der Wissenschaftler gelangen und es
ist das Recht jeder Person auf der Erde, zu wissen, dass es Leben anderswo
im Universum gibt und daß wenigstens eine dieser Lebensformen hier weilt.
Denjenigen unter Ihnen, deren Informationen über mich sich auf dieses
Video beschränken, werde ich einen kurzen Hintergrund geben. Ich bin
Physiker. Ich habe in Physik und Elektrotechnik graduiert. Ich arbeitete
an verschiedenen wissenschaftlichen Programmen mit, von denen einige Top
Secret waren, und von denen das am einfachsten darzustellende meine Arbeit
aus den frühen 80ern hier an der Los Alamos Meson Physics Fakultät (New
Mexico) ist. Zwischen Dezember 88 und April 89 arbeitete ich als Leiter
des Physikstabs an einer Sache, die das geheimste Projekt der Geschichte
werden sollte. Der Ort, an dem ich arbeitete, war eine Fakultät in einer
Region, die als S-4 am Nellis Air Force Stützpunkt in Zentral Nevada
bekannt ist. Die Region S-4 befindet sich ungefähr 15 Meilen südlich von
der berüchtigten Area 51-Einrichtung am Groom Lake, wo die U2 und SR-71
Spionageflugzeuge entwickelt wurden. Für die Dauer meiner Beschäftigung
wurde ich von der US Navy bezahlt.
Um der Zielsetzung dieses Videos gerecht zu werden, werde ich die darin
enthaltenen Informationen in zwei separate Abschnitte aufteilen.
Der
erste Teil wird Informationen enthalten, mit denen ich eigenhändige
Erfahrungen sammelte und für die ich eine persönliche Anleitung erhielt.
Mit anderen Worten, ich habe nicht nur Berichte gelesen und mir wurde
nicht nur die Theorie dieser Technologie gelehrt, sondern sie wurden mir
vorgeführt und ich weiß, dass sie richtig und akkurat sind. Einige
Punkte, die mit diesem ersten Abschnitt abgedeckt werden, sind:
-
wie
riesige Entfernungen im Weltraum kraft eines sehr starken
Gravitationsfeldes bewältigt werden,
-
wie
dieses Gravitationsfeld erzeugt wird,
-
was
die Kraftquelle ist und wie sie funktioniert,
-
und
allgemeine Informationen über Scheiben und das Projekt auf S-4.
Wenn
wir zu Teil 2 kommen, wird klar werden, warum bei einem Teil dieser
Informationen der Beweis nicht erbracht werden kann. Einige Punkte, die in
der 2. Abteilung abgedeckt werden, sind:
Informationen über die Wesen, die uns diese Technologie brachten, und wie
diese Wesen im Laufe der Geschichte mit den Menschen zusammenarbeiteten.
Ich bin sehr gewissenhaft in der Auswahl dessen, was ich hier enthülle
und ich glaube, dass manche dieser Informationen der allgemeinen Öffentlichkeit
nicht zugänglich gemacht werden sollten. Dieses Wissen wird Ihnen genauso
übermittelt wie mir, mit der einen Ausnahme, dass ich die Dinge in den
meisten Fällen für diejenigen von Ihnen vereinfacht habe, die keinen
wissenschaftlichen Hintergrund haben.
Also, fangen wir an.
Am
Anfang dieses ersten Abschnittes werde ich Ihnen drei kurze
wissenschaftliche Lektionen erteilen. Wenn Sie diese gelernt haben, werden
Sie nicht nur mehr über interstellare Reisen wissen als beinahe jeder
andere auf der Welt, sondern Sie werden die wahre Methode kennen, die eine
andere Zivilisation benutzt hat, um von einem anderen Sonnensystem zum
Planeten Erde zu reisen.
Nun werde ich während der Lektionen hierüber die Informationen, die ich
auf S-4 bekam und die Informationen, über die wir uns schon einig sind,
in Beziehung zueinander setzen müssen, und wenn ich "wir" sage,
meine ich diejenigen Wissenschaftler, welche die allgemeine,
wissenschaftliche Hauptrichtung vertreten. Also, um nicht zuviel Zeit
damit zu vergeuden, anerkannte wissenschaftliche Fakten und Theorien zu
erklären - wenn ich "wir wissen dies" oder "wir wissen
das" sage, bitte, nehmen Sie sich die Freiheit, einen qualifizierten
Wissenschaftler, Professor oder Lehrer aufzusuchen, um sich von ihm meine
Darstellungen erklären zu lassen.
Eine der am häufigsten gestellten Fragen ist die, wie es möglich ist,
riesige Strecken im Raum zu durchqueren, ohne die Lichtgeschwindigkeit zu
überschreiten. Oder, wie kann man in vernünftiger Zeit und einigermaßen
ökonomisch zwischen Punkten herumreisen, die Lichtjahre auseinander
liegen?
Nun rufen Sie sich ins Gedächtnis, dass die Lichtgeschwindigkeit 186.000
Meilen (etwa 300.000 km) in einer Sekunde beträgt, was auf die Stunde übertragen
grob 669 Millionen Meilen (etwa 1,1 Milliarden km) sind. Und ein Lichtjahr
ist die Distanz, die in einem Jahr mit Lichtgeschwindigkeit zurückgelegt
wird. Um Proxima Centauri, das uns am nächsten gelegene Sternensystem zu
erreichen, sind über 4 Jahre mit Lichtgeschwindigkeit nötig. Wenn wir
bisher die Voraussetzungen, diese Entfernungen zu überwinden, geprüft
haben, mussten wir immer das Problem, mit Lichtgeschwindigkeit oder nahe
Lichtgeschwindigkeit zu reisen, betrachten. Dies wirft Probleme mit dem
Antrieb, der Navigation und der Treibstoffkapazität auf, und selbst wenn
man die Effekte der Beschleunigung bei Raum-Zeit in Betracht zieht, was
Zeitdehnung, Massezuwachs, Längenkontraktion und eine ganze Menge anderer
Dinge beinhaltet, wird schnell klar, dass diese Art zu Reisen ein
technisches Niveau erfordert, das die Menschheit noch nicht erreicht hat.
Die Wahrheit in dieser Angelegenheit ist, dass das Überwinden dieser
Entfernungen tatsächlich ein Niveau an Technologie erfordert, das die
Menschen noch nicht erreicht haben. Aber es hat nichts mit linearem
Fliegen nahe der Lichtgeschwindigkeit zu tun.
Wir wissen, dass die kürzeste Entfernung zwischen zwei Punkten eine
gerade Linie ist. Also sind wir in unserem Universum immer davon
ausgegangen, dass die schnellste Art, von "A" nach "B"
zu gelangen, das Reisen auf einer geraden Linie mit Lichtgeschwindigkeit
sei. Nun, Tatsache ist, dass, wenn man es mit Raum-Zeit zu tun hat und die
Voraussetzungen, um ein starkes Gravitationsfeld zu erzeugen, erfüllt
sind, der schnellste Weg von "A" nach "B" der ist, die
Raum-Zeit zwischen den Punkten "A" und "B" zu
verzerren oder zu verbiegen oder zu beugen, was die Punkte "A"
und "B" näher zueinander bringt.
Je stärker das Schwerkraftfeld ist, um so größer ist die Krümmung der
Raum-Zeit und um so kürzer die Entfernung zwischen den Punkten
"A" und "B".
Die meisten von uns denken bei Raum-Zeit an eine Leere oder an ein Nichts,
und erinnern Sie sich, es ist noch nicht lange her, dass die Menschen der
Auffassung waren, die Luft in unserer Atmosphäre sei nichts. Nun sind wir
uns mit der Zeit der Elemente und Eigenschaften der Luft in unserer
Atmosphäre bewusst geworden.
Die Raum-Zeit ist wirklich eine Entität, und eine ihrer Eigenschaften
ist, dass sie von einem Gravitationsfeld verzerrt oder verbogen werden
kann. Wir wissen, dass die Schwerkraft Raum-Zeit und Licht verzerrt oder
verbiegt, weil die Tatsache besteht, dass wir Sterne sehen können, von
denen wir wissen, dass sie durch die Sonne unserem Blick entzogen sein
sollten.

Was
diese Graphik hier angeht, so kennzeichnet die durchgehende Linie die
Position eines Sternes, der hinter der Sonne platziert ist, und die
gepunktete Linie zeigt seine Position, wie sie von der Erde aus gesehen
wird. Dies wird dadurch ermöglicht, dass das Schwerkraftfeld der Sonne
Raum-Zeit und Licht rund um die Sonne verzerrt, was uns erlaubt, Sterne zu
sehen, die wir eigentlich nicht sehen dürften. Wir wissen, dass
Schwerkraft die Zeit verzerrt. Wenn wir zwei gleiche Atomuhren nehmen und
eine davon auf Meereshöhe halten und die andere in einer größeren Höhe
postieren, zeigen sie verschiedene Zeiten an, wenn wir sie beide zurückbringen.
Dieser Zeitunterschied liegt in der Tatsache begründet, dass ein
Schwerkraftfeld schwächer wird, je weiter man sich von der Quelle
entfernt. Also war die Atomuhr, die in die große Höhe gebracht wurde,
einem weniger starken Schwerkraftfeld ausgesetzt als die Uhr, die auf
Meereshöhe gehalten wurde. Die Wirkung eines Schwerkraftfeldes auf die
Raum-Zeit ist etwas, das wir bis jetzt zwar beobachten konnten, womit wir
aber nicht experimentieren konnten. Das kommt von unserer Unfähigkeit,
ein Schwerkraftfeld zu erzeugen. Und bis zum heutigen Zeitpunkt war eine
große Masse wie ein Stern, Planet oder Mond die einzige Quelle eines
wahrnehmbaren Schwerkraftfeldes, das uns bewusst war. Genauso wie ein
Schwerkraftfeld rund um eine große Masse (Planet) Raum und Zeit verzerrt,
verzerrt jedes Schwerkraftfeld, ob es natürlich vorkommt oder künstlich
erzeugt wird, Raum und Zeit auf ähnliche Art und Weise.
Nun, der große Nutzen beim Erzeugen eines intensiven Schwerkraftfeldes
ist der, dass man es nicht nur an, sondern auch abschalten kann. Wenn wir
uns wieder unserer Originalillustration zuwenden, können wir sehen, dass
- wenn wir ein intensives Schwerkraftfeld erzeugen - wir die Raum-Zeit
verzerren können und in diesem Zustand die Entfernung zwischen dem Punkt,
wo wir sind, und dem, an dem wir sein wollen, verändern können. Wir können
uns selbst dann an dem Punkt postieren, wo wir sein wollen und dann aufhören,
das Schwerkraftfeld zu erzeugen, und so der Raum-Zeit erlauben, wieder
ihre natürliche Form anzunehmen. Auf diese Weise können wir große
Strecken mit wenig linearer Bewegung überwinden, und so wird Raum-
Zeit-Verzerrung in reduzierte Entfernung umgewandelt.
[Anmerkung von Martin Bielski: Da hier die genannte Illustration fehlt,
stelle man sich zur Vereinfachung ein Blatt Papier vor, das die Raum-Zeit
darstellt. Wenn man nun das Blatt so faltet, dass die Punkte A und B, die
ein ganzes Stück voneinander entfernt auf das Blatt aufgezeichnet sind,
aufeinander zu liegen kommen, kann man direkt von A nach B gelangen, ohne
die gesamte Distanz über das Blatt Papier zurücklegen zu müssen. Nach
der Reise faltet man das Papier wieder auseinander, so dass die Raum-Zeit
wieder ihre ursprüngliche Form angenommen hat.]
Jetzt
zurück zu unserer ursprünglichen Frage: Wie ist es möglich, die
riesigen Räume zu durchqueren, wie es bei interstellaren Reisen notwendig
ist, ohne die Lichtgeschwindigkeit zu überschreiten? Dies wird durch die
Erzeugung eines starken Schwerkraftfeldes erreicht, das die Raum-Zeit
verzerrt und so ermöglicht, viele Lichtjahre in kurzer oder keiner Zeit
zu bewältigen und ohne auf linearem Weg nahe der Lichtgeschwindigkeit zu
reisen.
Die nächste Frage ist: Wie erzeugt man ein Schwerkraftfeld? Bis zu diesem
Zeitpunkt habe ich den Ausdruck "erzeugen" benutzt, um die Fähigkeit,
ein Schwerkraftfeld herzustellen, zu beschreiben, aber da mir keine
Methode bekannt ist, wie ein Schwerkraftfeld aus dem Nichts erzeugt werden
kann, wäre ein akkuraterer Ausdruck: ein Schwerkraftfeld zugänglich
machen und zu verstärken, und das meine ich, wenn ich den Ausdruck
"erzeugen" benutze.
Um zu verstehen, wie Schwerkraft erzeugt, zugänglich gemacht oder verstärkt
wird, müssen Sie zuerst wissen, was Schwerkraft ist. Es gibt zwei
Haupttheorien: Die Wellentheorie, die besagt, dass Schwerkraft eine Welle
ist und die allgemein akzeptierte, es handle sich um Gravitonen,
angebliche subatomare Partikel, die sich als Schwerkraft darstellen, was
totaler Unsinn ist. Denn Schwerkraft ist eine Welle, und es gibt zwei
spezifische verschiedene Typen von Schwerkraft: Schwerkraft "A"
und Schwerkraft "B". Schwerkraft "A" funktioniert in
einem kleineren Mikromaßstab, während Schwerkraft "B" im größeren
Makro-Maßstab existiert.
Mit Schwerkraft "B" sind wir vertraut: sie ist die große
Schwerkraft, die die Erde genauso wie den Rest der Planeten auf der
Umlaufbahn um die Sonne hält und den Mond genauso wie die von Menschen
geschaffenen Satelliten auf ihrer Umlaufbahn um die Erde hält.
Mit Schwerkraft "A" sind wir nicht vertraut. Sie ist die kleine
Schwerkraftwelle, die den Hauptbeitrag zu der Kraft stellt, die die Massen
zusammenhält, welche alle Protonen und Neutronen bilden. Schwerkraft
"A" ist diejenige, welche von der Hauptrichtung in der Physik
allgemein als starke Nuklearkraft (strong nuclear force) bezeichnet wird
und Schwerkraft "A" ist die Welle, die man erzeugen und verstärken
muss, damit Raum-Zeitverzerrung für interstellare Reisen erreicht werden
kann.
Um es zu verdeutlichen: Erinnern Sie sich, dass Schwerkraft "A"
auf atomarer Ebene funktioniert und Schwerkraft "B" eine große
Schwerkraftwelle ist, die in der Größenordung von Sternen und Planeten
arbeitet. Trotzdem, halten Sie die Größe dieser Wellen nicht fälschlicherweise
für ihre Stärke, denn Schwerkraft "A" ist viel stärker als
Schwerkraft "B". Man kann das Schwerkraftfeld "B" auf
der Erde kurzzeitig durchbrechen, indem man einfach in die Luft springt.
Also ist dies kein intensives Schwerkraftfeld. Schwerkraft "A"
zu finden, ist kein Problem, weil sie im Kern jedes Atoms, egal welcher
Art hier auf der Erde und jeder Art irgendwo anders in unserem Universum
zu finden ist.
Jedoch ist es ein großes Problem, Schwerkraft "A" mit den auf
der Erde vorkommenden Elementen zugänglich zumachen. Zur Zeit ist mir
keine Möglichkeit bekannt, Schwerkraft "A" durch das Benutzen
irgendeines irdischen Elementes zugänglich zu machen, egal, ob es natürlich
auftritt oder künstlich erzeugt wird. Und hier ist der Grund, warum das
so ist: Wir haben bereits gelernt, dass Schwerkraft "A" die
Hauptkraft ist, die die Massen zusammenhält, aus denen sich Protonen und
Neutronen bilden.
Das bedeutet, dass die Schwerkraftwelle "A", die wir zu erzeugen
versuchen, praktisch unerzeugbar ist, weil sie innerhalb der Materie
angesiedelt ist, oder zumindest in der Materie, die wir hier auf der Erde
haben. Die Erde ist jedoch nicht repräsentativ für jegliche Materie in
unserem Universum. Die Restmaterie, die nach der Entstehung eines
Sonnensystems bleibt, ist völlig abhängig von den Faktoren, die während
der Entstehung präsent waren und zur Entstehung beitrugen. Dies stimmt,
egal ob man glaubt, dass der Ursprung des Universums ein evolutionäres
Ereignis war oder dass ein höchstes Wesen dieses Ereignis verursachte.
Die zwei Hauptfaktoren, die vorherbestimmen, welche Restmenge nach der
Entstehung eines Sonnensystems übrigbleibt, sind die Menge an
elektromagnetischer Energie und die Menge an Masse, die während der
Entstehung des Sonnensystems vorhanden ist. Unser Sonnensystem hat einen
Stern, welcher unsere Sonne ist.
Aber
der Großteil von Sonnensystemen in unserer Milchstraßen-Galaxie sind binäre
(2-fache) und multiple (vielfache) Sternensysteme.
Tatsächlich haben viele Ein-Stern-Systeme Sterne, gegen die unsere Sonne
bei einem Vergleich wie ein Zwerg erscheinen würde. Wenn man all dies
zusammennimmt, sollte es offensichtlich sein, dass ein großes
Ein-Stern-System, binäres Sternensystem oder multiples Sternensystem während
seiner Entstehung mehr von der Masse und der elektromagnetischen Energie
gehabt hätte, die notwendig sind. In diesen Systemen ermöglicht dies die
Entstehung von Elementen, die auf der Erde nicht vorkommen.
Wissenschaftler haben lange darüber theoretisiert, dass es potentielle
Kombinationen von Protonen und Neutronen gibt, die feste Elemente mit
Atomzahlen ausstatten sollten, die höher als alle, die in unserem
Periodensystem erscheinen, sein sollten, obwohl keines dieser schweren
Elemente natürlich auf der Erde vorkommt. 88 der 92 Elemente des
Periodensystems kommen natürlich auf der Erde vor. Manche schwereren
Elemente kommen in winzigen Spuren vor, aber größtenteils stellen wir
diese Elemente künstlich in Laboratorien her.
Allgemein gesprochen nimmt die Stabilität dieser synthetischen Elemente
in dem Maße ab, in dem ihre Atomzahl ansteigt. Aber Experimente im Labor
zur Erforschung der schweren Ionen (heavy-ion research) in Deutschland
haben gezeigt, dass dies möglicherweise nur bis zu einem bestimmten Punkt
zutrifft, da die Halbwertzeit des Elementes 109 länger ist als die des
Elementes 108. Tatsache ist, dass unsere Beobachtungen und Theorien genau
sind. Und Tatsache ist, dass schwerere, feste Elemente mit höheren
Atomzahlen, die mehr Protonen, Neutronen und Elektronen als irgendein
Element auf der Erde haben, existieren. Trotzdem gab es in der Geschichte
bis heute keinen physikalischen Anhaltspunkt, der dies beweisen würde.
Aber jetzt gibt es diesen Beweis. Das wichtigste Attribut dieser
schwereren, festen Elemente ist, dass Schwerkraft "A" bei ihnen
so überreichlich vorhanden ist, dass sie sich tatsächlich über den
Umfang des Atoms hinaus ausdehnt. Diese schwereren, festen Elemente haben
buchstäblich ihr eigenes Schwerkraftfeld "A" um sich herum, zusätzlich
zum Schwerkraftfeld "B", das alle Elemente von Natur aus haben.
Kein natürlich auf der Erde vorkommendes Element hat genug Protonen und
Neutronen, damit die Schwerkraftwelle der Schwerkraftwelle "A"
sich über den Umfang des Atoms hinaus ausdehnen kann, um sie dann zugänglich
zu machen. Obwohl die Strecke, um die sich die Schwerkraftwelle
"A" ausdehnt, verschwindend klein ist, ist sie zugänglich; sie
hat eine Amplitude, Wellenlänge und Frequenz, genau wie jede andere Welle
im elektromagnetischen Spektrum.
Kann man die Schwerkraftwelle "A" einmal zugänglich machen,
kann man sie verstärken, genauso wie wir jede andere elektromagnetische
Welle verstärken. Um zu demonstrieren, wie eine Welle verstärkt wird, können
wir dieses Oszilloskop benutzen, und wie Sie sehen, stellt es den Ton
graphisch als Welle dar. Wenn wir den Ton verstärken, sehen Sie, dass die
Größe oder Amplitude der Welle zunimmt, was uns zu einer stärkeren
Version der gleichen, identischen Welle verhilft, und so der Ton lauter
klingt. Auf ähnliche Weise wird die Schwerkraftwelle "A" verstärkt,
und dann auf das gewünschte Ziel eingestellt, um die Raum-Zeit-Verzerrung
zu verursachen, die für Reisen im Weltall notwendig ist.
Diese verstärkte Schwerkraftwelle "A" ist so stark, dass die
einzige natürliche Erscheinungsform von Schwerkraft, die die Raum-Zeit
dazu bringen würde, sich so stark zu krümmen, ein schwarzes Loch wäre.
Das bringt uns zu unserer ursprünglichen Frage zurück: Wie erzeugt man
ein Schwerkraftfeld? Man braucht Zugang zu einem Element, das schwer genug
ist, um die Schwerkraftwelle "A" über den Umfang des Atoms
hinaus auszudehnen. Dann kann man sie zur Raum-Zeit-Verzerrung benutzen
und verstärken. Um unsere drei wissenschaftlichen Lektionen zu vervollständigen,
nun die letzte Frage: Welches ist die Kraftquelle für diese Art von
Reisen?
Nun,
Sie können sich wahrscheinlich den riesigen Kraftaufwand vorstellen, der
nötig ist, um die Raum-Zeit-Verzerrung hervorzurufen, die man für diese
Reisen braucht. Im Endeffekt verstärken wir eine Welle, die kaum über
den Atomumfang hinausgeht, bis sie groß genug ist, riesige Mengen von
Raum-Zeit zu verschieben. Für die unter Ihnen, die auf ein größeres
Wissen über Kraftquellen zurückgreifen können, ist es sicherlich noch
verwirrender, wie es möglich sein soll, eine kompakte, leichtgewichtige
Kraftquelle, die soviel Kraft erzeugen kann, an Bord zu haben. Damit dies
jeder versteht, muss ich im Folgenden einige Dinge erklären, die wir kurz
bei der letzten Frage berührt haben.
Erinnern Sie sich, dass wir meistens die schwereren Elemente im
Teilchenbeschleuniger (accelerator) erzeugen oder synthetisieren, und dass
ihre Stabilität in dem Maße abnimmt, in dem ihre Atomzahl zunimmt. Also,
was bedeutet das alles?
Nun, wir synthetisieren diese schwereren, flüchtigen Elemente, indem wir
stabilere Elemente als Ziele in einem Teilchenbeschleuniger benutzen. Wir
bombardieren dann das Zielelement mit verschiedenen atomaren und
subatomaren Partikeln.
An diesem Punkt kommt es zur Umwandlung, die das Zielelement zu einem
anderen, schwereren Element macht. Dieses Element hat nun eine höhere
Atomzahl, da die Atomzahl nur die Anzahl der Protonen im Atomkern anzeigt.
Das also meine ich, wenn ich sage, ihre Atomzahl vergrößert sich. Was
bedeutet, "ihre Stabilität nimmt ab?" Die Zeit, die ein Element
existiert, bevor es zerfällt, bestimmt seine Stabilität. Atome mancher
Elemente zerfallen schneller als die Atome anderer Elemente, also gilt ein
Element als umso instabiler, je schneller es zerfällt. Wenn ein Atom zerfällt,
werden von ihm subatomare Teilchen und Energie freigesetzt oder
ausgestrahlt, was der Strahlung entspricht, die ein Geigerzähler
feststellt.
Wie Sie sehen, bestimmt dieser Geigerzähler die Strahlung des Urans, was
im Klartext heißt, dass der Geigerzähler die subatomaren Teilchen aufspürt,
die freigesetzt oder ausgestrahlt werden, während das Uran zerfällt.
Diese Elemente, bei denen nukleare Strahlung ständig vorhanden ist, sind
die radioaktiven Elemente. Die schweren Elemente, die wir in
Teilchenbeschleunigern synthetisieren, gehören zu den radioaktiven und
sie zerfallen sehr schnell. Da wir nur in der Lage sind, ein paar wenige
Atome dieser Elemente zu erzeugen und weil sie so schnell zerfallen, ist
es uns nicht möglich, sehr viel über sie herauszufinden. Das meine ich,
wenn ich sage, "ihre Stabilität nimmt ab". Trotzdem, es gibt
Elemente mit höheren Atomzahlen, die stabil sind, obwohl sie nicht natürlich
auf der Erde erscheinen und wir sie nicht im Teilchenbeschleuniger
synthetisieren können. Dies sind die Elemente im Bereich 114-115, die in
keinem Periodensystem auftauchen. Jenseits des Elementes 115 werden sie
wieder instabil und tatsächlich zerfällt Element 116 in
Sekundenbruchteilen.
Dies bringt uns endlich zur Kraftquelle. Die Kraftquelle ist ein Reaktor,
der Element 115 als Treibstoff benutzt. In diesem Reaktor wird Element 115
als Ziel benutzt und wird in einem kleinen Teilchenbeschleuniger mit
Protonen bombardiert. Wenn ein Proton in den Kern eines Atoms 115
eindringt, erhöht es seine Atomzahl und wird ein Atom des Elements 116,
welches - wir erinnern uns - sofort zerfällt.
Was Element 116 freisetzt, während es zerfällt, oder was es ausstrahlt,
ist Antimaterie. Was ist Antimaterie? Antimaterie ist das exakte Gegenstück
zu Materie, deren Ladung und Drehrichtung genau entgegengesetzt zu aller
Materie ist. Wenn sie mit irgend einer Materie in unserem Universum
zusammengebracht wird, reagiert Antimaterie und wandelt sich vollständig
in Energie um. Und denken Sie daran, die schnelle Umwandlung von Materie
in Energie ist das, was wir üblicherweise eine Explosion nennen. Um die
explosive Kraft von Antimaterie zu demonstrieren, wollen wir eine
beliebige Region herauspicken, in der eine Atombombe explodieren könnte.
Oh, sagen wir, der Irak. Und zu Demonstrationszwecken sagen wir, eine
Atombombe würde zum Beispiel in, oh, in Bagdad explodieren. Nun, wenn
eine unserer älteren Atombomben in Bagdad explodieren würde, wäre der
Bereich totaler Verwüstung, die durch den roten Punkt auf der Karte
[fehlt, Anm. M. Bielski] gekennzeichnet ist, ungefähr zwei Meilen.
Dies
geschieht durch eine Spaltungsreaktion, in der weniger als ein Prozent des
atomaren Materials in Energie umgewandelt wird. Die meisten von Ihnen sind
mit den Bomben vertraut, die im 2. Weltkrieg auf Japan abgeworfen wurden.
Das ist die gleiche Bombe, die am 9. August 1945 über Nagasaki abgeworfen
wurde. Zur gleichen Zeit berechnete Dr. Edward Teller, der als Vater der
Wasserstoffbombe bekannt geworden ist, dass eine Wasserstoffbombe möglich
ist. Die Kernverschmelzung (Fusion) würde noch mehr Energie freisetzen
und eine noch größere Explosion mit der gleichen Menge an nuklearem
Material bewirken. Sehr zu Dr. Teller's Bestürzung gaben die Japaner auf,
wir warfen die Wasserstoffbombe nicht ab und Dr. Teller ist seither immer
schlechter Laune. Aber falls eine Wasserstoffbombe mit der gleichen Menge
atomaren Materials wie die Nagasakibombe über Bagdad explodieren sollte,
würde die Region totaler Verwüstung ungefähr 20 Meilen betragen. Dies würde
durch eine Kernverschmelzungsreaktion (nuclear fusion reaction) bewirkt,
bei der wieder weniger als ein Prozent des nuklearen Materials in Energie
umgewandelt wird oder explodiert. Die anderen 99% des nuklearen Materials
bei diesem Bombentyp werden zerstreut, sind aber nicht in die tatsächliche
Kernreaktion verwickelt.
Wenn nun eine Bombe mit der gleichen Menge nuklearen Materials wie die
Nagasakibombe hergestellt würde, und das Material wäre Antimaterie wenn
diese Bombe in Bagdad explodieren würde, würde die Region totaler Verwüstung
Teile Afrikas, Europas und Asiens umfassen, wobei das exakte Ausmaß der
Verwüstungen sehr schwer zu kalkulieren ist. Dies würde durch eine völlige
Vernichtungsreaktion (annihilation reaction) bewirkt, was die komplette
Umwandlung von Materie in Energie ist. 100 % des nuklearen Materials
dieser Bombe würden explodieren oder in Energie umgewandelt werden. Wir
haben zur Zeit keinen gangbaren Weg, Antimaterie in einer Bombe nutzbar zu
machen, und wir können, allgemein gesprochen, Antimaterie nur in einem
Teilchenbeschleuniger isolieren und nur für kurze Zeit erhalten.
Dies veranschaulicht die riesige Menge an Kraft, die freigesetzt wird,
wenn Materie vollständig in Energie umgewandelt wird, was dann passiert,
wenn Materie und Antimaterie zusammengebracht werden. Also zurück zu
unserer Kraftquelle.
Im Reaktor wird Element 115 mit einem Proton bombardiert, das in den Kern
des Atoms 115 eindringt und so zu Element 116 wird, welches sofort zerfällt
und kleine Mengen von Antimaterie freisetzt oder ausstrahlt. Die
Antimaterie wird in einem Vakuum in eine Röhre (tune-tube) geleitet, was
sie davon abhält, mit der Materie rundherum zu reagieren. Sie wird dann
auf die gasförmige Materie - dem Ziel - am Ende der Röhre ausgerichtet.
Materie und Antimaterie stoßen aufeinander und werden zerstört, wobei
sie vollkommen in Energie umgewandelt werden.
Die Hitze aus dieser Reaktion wird in einem nahezu 100%ig effizienten
thermoelektrischen Generator in elektrische Energie umgewandelt. Dies ist
eine Methode, die Hitze direkt in elektrische Energie umwandelt. Viele
unserer Satelliten und Raumsonden benutzen thermoelektrische Generatoren,
aber ihre Ergiebigkeit ist sehr, sehr niedrig. Alle diese Aktionen und
Reaktionen innerhalb des Reaktors sind perfekt aufeinander abgestimmt, wie
ein winziges Ballett, und auf diese Art und Weise erzeugt der Reaktor eine
enorme Menge an Kraft.
Also
zurück zu unserer ursprünglichen Frage: Welche ist die Kraftquelle, die
die Kraft erschafft, die für diese Reisen benötigt wird? Die Kraftquelle
ist ein Reaktor, der das Element 115 als Treibstoff und eine totale Zerstörungsreaktion
benutzt, um Hitze zu erzeugen, die er in Energie umwandelt, was es zu
einer kompakten, leichtgewichtigen, an Bord verfügbaren Kraftquelle
macht.
Ich habe noch ein paar kurze Erläuterungen zu Element 115 für diejenigen
von Ihnen, die es interessiert. Dank der Art und Weise, wie es im Reaktor
benutzt wird, erschöpft es sich sehr langsam, und nur 223g des Elements
115, was etwas weniger als ein halbes Pfund ist, können über eine
Zeitraum von 20 bis 30 Jahren genutzt werden. Der Schmelzpunkt des
Elements 115 liegt bei 1740 Grad Celsius. Ich muss hier anmerken, dass
ich, obwohl ich eigenhändige Erfahrungen mit Element 115 gemacht habe,
ich nichts davon einschmolz und nichts davon 20 bis 30 Jahre nutzte, um zu
sehen, ob es sich erschöpft.
Also, wir haben gelernt, wie die Raum-Zeit durch ein Schwerkraftfeld
verzerrt wird, wir haben gelernt, wie ein Schwerkraftfeld erzeugt wird,
und wir haben auch gelernt, wo man die Kraft herbekommt, dies alles
durchzuführen. Jetzt ist es Zeit, alles, was wir in unseren
Wissenschaftslektionen gelernt haben, zu verbinden, und zwar, indem wir
das Fahrzeug, das all diese Technologie benutzt, anschauen. Vor ein paar
Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich mich dies sagen hören würde,
aber das Fahrzeug ist eine Scheibe, die normalerweise als fliegende
Untertasse bezeichnet wird. Zumindest teilweise gesehen habe ich neun
verschiedene Scheiben draußen in der Region S-4, aber die, die ich
beschreiben werde, ist diejenige, von der ich nicht nur zwei der drei
inneren Ebenen sah, sondern die ich auch in voller Funktion im Flug sah.
Und, nein, unglücklicherweise kam ich nicht dazu, einen Flug damit zu
unternehmen.
Diese spezielle Scheibe schien in exzellentem Zustand zu sein, und wegen
ihrer aalglatten Erscheinung gab ich ihr den Spitznamen
"Sportmodell". Das Sportmodell war ungefähr 16 Fuß hoch und 40
Fuß im Durchmesser. [ 1 Fuß = 30,48 Zentimeter, Anm. M. Bielski] Die äußere
Haut der Scheibe ist aus Metall und hat die Farbe unpolierten, rostfreien
Stahls. Das Sportmodell sitzt auf seinem Bauch, wenn es nicht betrieben
wird. Wie ihr seht, befindet sich die Öffnung an der oberen Hälfte der
Scheibe und nur der untere Teil der Tür wölbt sich über den äußersten
Rand der Scheibe. Der Innenraum der Scheibe ist in drei Ebenen aufgeteilt.
Die untere Ebene ist diejenige, in der sich die Schwerkraftverstärker und
deren Führung (Lenkung) befinden. Das sind die Dinge, die benutzt werden,
um die Schwerkraftwelle "A" zu verstärken und auszurichten, wie
wir es in unseren wissenschaftlichen Lektionen gelernt haben.
Der Reaktor ist direkt über den drei Schwerkraftverstärkern auf der
zentralen Ebene platziert und bildet in Wirklichkeit das Zentrum zwischen
ihnen. Der Reaktor ist diesem maßstabsgetreuen Modell ähnlich. Das
Element 115 wird in solche Dreiecke verfrachtet und dann in den Reaktor
eingebracht. Dieses Stück des Elementes 115 ist sowohl die Quelle der
Schwerkraftwelle "A", als auch das Ziel, das mit Protonen
bombardiert wird, um Antimaterie freizusetzen, was wir beides in unseren
wissenschaftlichen Lektionen behandelt haben. Die zentrale Ebene
beherbergt auch die Kontrolltische und Sitze, die beide zu klein und zu
niedrig waren, um für ein erwachsenes menschliches Wesen funktionell zu
sein. Die Wände der zentralen Ebene sind alle in gewölbte Nischen
aufgeteilt.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt, als die Scheibe gestartet (energized)
wurde, wurde einer dieser Bögen transparent und man konnte den Bereich außerhalb
des Bogens sehen, gerade so, als sei er ein Fenster. Nachdem die Fläche für
eine Weile durchsichtig war, erschien eine Art Schrift auf ihr, die jedoch
keinem Alphabet, keinen mathematischen oder wissenschaftlichen Symbolen,
die ich je gesehen habe, glich, und mir wurde nie gesagt, wie das alles
erreicht wurde, oder ob dafür außerirdische Technologie notwendig war.
Mir wurde nie Zugang zur oberen Ebene der Scheibe gewährt, so dass ich
Ihnen keine Erkenntnisse darüber mitteilen kann, wofür die lukenartigen
Bereiche gut sind, und so kann ich Ihnen nur versichern, dass es keine
Luken sind.
Bevor
ich Sie weiter über die Scheibe informiere, erkläre ich, wo und unter
welchen Umständen ich die Tests sah. Mein Job in diesem Programm war es,
Teil eines "back- engineering teams" zu sein. Backengineering
heißt: man nimmt ein vollständiges Produkt, untersucht es genau, um
herauszufinden, was es zum Laufen bringt. Das Ziel dieses Programms war
es, herauszufinden, ob die Technologie der Scheibe mit Material von der
Erde genauso betrieben werden konnte. Wenn ich zur Arbeit ging, wurde ich
vom Mac Carron Flughafen in Las Vegas zur Zone 51 geflogen, eine schwer
abgesicherte Regierungsbasis auf dem Nevada Testgelände. Zone 51 liegt
125 Meilen [ 1 Meile = 1.609344 km, Anm. M. Bielski] nördlich von Las
Vegas in der Nähe der Groom Mountains und dem ausgetrockneten Bett des
Groom-Lake. Von Area 51 wurde ich per Bus zu einer noch stärker
gesicherten Einrichtung gebracht, die ca. 15 Meilen südlich von Area 51
liegt und S-4 genannt wird.
S-4 befindet sich am Fuß der Papoose Mountains beim ausgetrockneten Bett
des Papoose-Sees. Der Luftraum rund um S-4 ist eingeschränkt, und wenn
sich irgendein unwillkommenes Luftfahrzeug in den äußeren Sektor
verirrt, funken sie den Piloten an und befehlen ihm oder ihr, den Bereich
zu verlassen. Wenn dieser Pilot weiterfliegt und in den mittleren Sektor
gerät, steigen Jets auf und begleiten das eingedrungene Flugzeug hinaus.
Wenn, aus welchen Gründen auch immer, das Flugzeug weiter in den inneren
Sektor eindringt, bevor die Jets in der Luft sind, werden
Boden-Luft-Raketen den Eindringling neutralisieren. Die Moral der
Geschichte: versuchen Sie nicht, S-4 zu finden und dorthin zu fliegen. Die
S-4 Installation ist in den Berg hineingebaut und die neun Hangar-Tore
sind zu ungefähr 60 Grad abgewinkelt. Die Tore sind mit Abdeckungen überzogen,
die eine Sand-Textur aufweisen, um in den Berg und den Wüstenboden überzugehen.
Wie
Sie in dieser Repräsentation sehen können, hatte mein Ausweis einen weißen
Hintergrund mit einem hellblauen und einem dunkelblauen Diagonalstreifen
in der oberen linken Ecke. Am unteren Rand waren Buchstaben und Zahlen,
die verschiedene Bezirke einschließlich S-4 bezeichneten. Auf meinem
Abzeichen war ein Stern durch S-4 gestanzt. Die Hinterseite des
ID-Abzeichens war dunkelblau mit einem vertikalen Streifen, der auf einer
Seite nach unten verlief .
Der Hangar, in dem sich das Sportmodell befand, war ein typischer
Flugzeug-Hangar, mit Ausnahme der abgewinkelten Tore, die ich vorhin erwähnte.
Der Hangar war mit typischen Werkzeugen und sehr umfassender
elektronischer Ausrüstung ausgestattet. Es gab da außerdem eine Maschine
mit einem Röntgen-Symbol darauf, und einen hohen Kran, der auf 20.000
Pfund ausgelegt war. Die Ausrüstung auf diesem Hangar war mit der
schwarzen Zahl "41" bezeichnet, um die ein weißer Kreis gezogen
war. Die Tests mit dem Sportmodell sah ich außerhalb dieses Hangars.
Nun, wenn eine Scheibe in der Nähe einer anderen Schwerkraftquelle
fliegt, wie beispielsweise in der eines Planeten oder Mondes, benutzt sie
nicht die gleiche Art des Fliegens, wie wir sie in unseren
wissenschaftlichen Lektionen gelernt haben. Wenn sich die Scheibe in der Nähe
einer anderen Schwerkraftquelle wie der Erde befindet, werden die
Schwerkraftwellen "A", die sich von der Scheibe her ausbreiten,
schrittweise in die Schwerkraftwellen "B" hineingeschoben, die
sich von der Erde her ausbreiten. Und das erzeugt Auftrieb. Die
Schwerkraftverstärker der Scheibe können unabhängig voneinander
ausgerichtet werden, und sie arbeiten auf Impulse hin, sie sind nicht
ununterbrochen am arbeiten. Wenn alle drei Verstärker zum Flug benutzt
werden, befinden sie sich in der "Delta"-Konfiguration. Und wenn
nur einer für den Flug benutzt wird, ist es die
"Omicron"-Konfiguration. In dem Maße, wie das Schwerkraftfeld
rund um die Scheibe an Intensität zunimmt, nimmt auch die
Raum-Zeit-Verschiebung um die Scheibe herum zu, und wenn man die
Raum-Zeit-Krümmung sehen könnte, würde es so aussehen: wenn die Verstärker
den Output des Schwerkraftfeldes intensivieren, biegt sich die Form der
Raum-Zeit rund um die Scheibe nicht nur aufwärts, sondern faltet (klappt)
sich bei maximaler Verzerrung tatsächlich zu so etwas wie einer Herzform
zusammen. Nun erinnern Sie sich: diese Raum-Zeit-Verzerrung findet in 360
Grad rund um die Scheibe statt. Wenn man also von oben auf die Scheibe
schauen würde, hätte die Raum-Zeit-Verzerrung die Form eines
Pfannkuchens. Wenn das Schwerkraftfeld rund um die Scheibe so intensiv
wird, dass die Raum-Zeit-Verzerrung um die Scheibe ihr Maximum erreicht
und zu dieser herzähnlichen Form zusammengefaltet ist, kann die Scheibe
von keinem noch so günstigen Punkt aus gesehen werden, und ist trotz
aller Anstrengungen unsichtbar. Alles was zu sehen wäre, wäre der
Himmel, der sie umgibt.
Das
Programm draußen in Area S-4 bestand aus drei Projekten:
-
Projekt
Galileo,
-
Projekt
Sidekick und
-
Projekt
Looking Glass.
Projekt
Galileo beschäftigte sich mit Antrieb durch Schwerkraft und war
die Quelle all der Informationen, die ich Ihnen in diesem ersten Teil
vermittelt habe.
Projekt
Sidekick beschäftigte sich mit einer Strahlenwaffe, deren
Antriebsquelle Neutronen waren und die mit Schwerkraftlinsen ausgerichtet
wurde.
Projekt
Looking Glass beschäftigte sich mit der Wissenschaft, rückwärts
in der Zeit zu sehen.
Nun
kam ich persönlich nicht mit der Hardware von Projekt Sidekick und
Projekt Looking Glass in Berührung und diese Projekte sind jenseits des
Horizontes dieses Videos. Das bringt uns nun zum Ende dieses ersten Teils,
den ich Ihnen als Tatsache präsentiere.
An
dieser Stelle beginnen wir unseren zweiten Teil, den Abschnitt, den ich "Auszüge
aus der Regierungsbibel" nenne. Ich nenne ihn so, weil, wie Sie
aus dem ersten Teil schon wissen, es einen kleinen Teil der US-Regierung
gibt, der wissenschaftliche und technologische Entscheidungen von einer
Wissensbasis aus fällt, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.
Dies hier sind Auszüge aus diesen Informationen.
Als Teil meiner Einführung in das Programm S-4 wurde ich zufällig in
einen kleinen Raum gebracht, in dem sich ein Tisch, ein Stuhl und etwa 120
Instruktionen in blauen Aktenordnern befanden. Ich wurde dort
unterschiedlich lang allein gelassen, um zu lesen, normalerweise ca. eine
halbe Stunde.
Diese Instruktionen enthielten ein weites Spektrum an Informationen, von
denen sich die meisten auf Außerirdische und außerirdische Technologie
bezogen. Diese Berichte schienen einen Überblick über "außerirdische
Informationen" darzustellen, die den Zweck hatten, Wissenschaftler
jeden Gebietes über die Reichweite des Projektes zu informieren, nicht
nur über ihr spezielles Gebiet und ihre Aufgaben. Der Überblick über
Projekt Galileo war exakt. Ich las den Überblick und erlebte später als
Zeuge Tatsachen, die bewiesen, dass er korrekt war. Also ist es auch möglich,
dass Wissenschaftler, die mit anderen Projekten betraut waren, die Beweise
dafür gesehen haben, dass die anderen Überblicke auch korrekt waren,
aber ich kann das nicht hundertprozentig behaupten. Für mich waren diese
Berichte einfach Worte auf Papier.
Also, um nicht in jedem Satz "angeblich" und "wie man
annimmt" zu sagen, gebe ich diese Information so an Sie weiter, wie
ich sie gelesen habe, da ich diesen Vorbehalt vorausgeschickt habe. Die
Technologie, über die Sie bis jetzt Bescheid wissen, wurde von einigen außerirdischen
Wesen vom Sternensystem Ceta Reticuli 1 und 2 hierher gebracht. Diese
Sterne befinden sich im Sternbild Reticulum, welches nur von der südlichen
Hemisphäre aus gesehen werden kann. Ceta Reticuli ist ein binäres
Sternensystem, was bedeutet, dass es 2 Sterne hat und befindet sich ungefähr
30 Lichtjahre von der Erde entfernt. Diese Wesen kommen von Reticulum-4,
welches der vierte Planet von Ceta Reticuli 2 ist. Dies ist die Art, wie
in diesen Berichten von Sternensystemen gesprochen wird. Sie bezeichnen
einfach die Sonne und die Anzahl von Planeten, von dem der Sonne am nächsten
liegenden aus bis zum am weitesten entfernten. Zum Beispiel wurde unsere
Sonne als "Sol" bezeichnet und von der Erde spricht man als
"Sol-3", weil wir der dritte Planet von der Sonne aus sind. Ein
Tag auf Reticulum-4 ist 90 Erdenstunden lang.
Die Wesen sind 3 bis 4 Fuß groß und wiegen 25 bis 50 Pfund. Sie haben
grauschimmernde Haut und große Köpfe mit mandelförmigen, großen Augen.
Sie haben sehr dünne, schlanke Nasen, Münder und Ohren und sind
unbehaart. Alle Daten in den Berichten, die sich mit diesen Wesen
befassten, waren mit einer 6-stelligen Zahl gekennzeichnet, die mit den
Zahlen 1623 anfing. Da ich keine Ahnung hatte, in welchem Bezug diese
6-stellige Zahl zur jetzigen Zeit steht, hatte ich keine Möglichkeit,
herauszubekommen, wann diese Wesen ankamen, oder zumindest, wann sie
diesmal auftauchten.
Diese Wesen sagten, dass sie die Erde über einen langen Zeitraum hinweg
immer wieder besucht hätten und präsentierten photographisches
Beweismaterial, das sie als über 10.000 Jahre alt bezeichneten.
Bis 1979 gab es einen Austausch an Material und Information in Zentral
Nevada, als es zu einem Konflikt kam, der das Projekt abrupt stoppte.
Die Wesen verließen die Erde, sollen aber zu einem Zeitpunkt, der mit
1623... gekennzeichnet ist, zurückkehren, und ich weiß nicht, welches
Datum das ist.
Mit der verbliebenen Hardware und den vorhandenen Informationen startete
die US-Regierung ein "Back-Engineering" Programm. Im Mai 1987
brachten einige Wissenschaftler einen Anti-Materie-Reaktor zu einer
unterirdischen Start-Einrichtung auf dem Nevada-Testgelände, um ein
Experiment durchzuführen. Unglücklicherweise für sie wurde es während
des Experiments notwendig, den Reaktor aufzuschneiden, was für sie den
Tod bedeutete. Den anderen auf dem Testgelände wurde erzählt, die
Explosion sei ein unangekündigter, unterirdischer Nuklear-Test gewesen.
Ich wurde im Dezember 1988 angeheuert, um einen dieser Männer zu
ersetzen.
Diese Wesen übermittelten Informationen darüber, wie man auf den
menschlichen Verstand Einfluss ausüben kann, um den Körper zu betäuben
(anästhesieren). Dies wird ohne jeden physischen Kontakt von einer äußeren
Quelle aus bewerkstelligt. Damit die Betäubung vollkommen ist, muss das
Gehirn in einem entspannten Zustand sein, ähnlich dem, den man für eine
Hypnose braucht. Wenn der Verstand irgendeiner äußeren Stimulation
ausgesetzt ist, wie stimulierende Drogen oder laute Musik, dann ist die
Manipulation des Nervensystems ineffektiv.
Die
Wesen sagten, der Mensch sei das Produkt einer von außen korrigierten
(beeinflussten) Evolution. Sie sagten, dass die Menschheit als Rasse sich
65 Mal genetisch verändert habe. Sie bezeichneten Menschen als "Behälter",
jedoch weiß ich nicht, wofür sie Behälter sein sollten.
Ich
bin mir sicher, Sie verstehen jetzt, warum es für mich unmöglich war,
die Informationen im zweiten Teil zu belegen. Und es ist offensichtlich,
dass - wenn die Information stimmt - die Verzweigungen und Auswirkungen
weitreichend sind, und man muss kein Nuklearphysiker sein, um sich das
klarzumachen.
Also sollte ich, bevor ich das hier zu Ende bringe, ein paar Fragen für
Sie anbringen. Die erste ist: Wie kam ich zu diesem Programm?
Während ich 1982 im Los Alamos National Lab arbeitete, brachte die örtliche
Zeitung eine Titelgeschichte über den "jet Car", den ich gebaut
hatte. Zufällig hielt Dr. Teller am gleichen Tag einen Vortrag in Los
Alamos. Ich traf Dr. Teller nie wieder, aber 1988, als ich beschloss,
wieder in die Gemeinschaft der Wissenschaftler (scientific community)
einzutreten, schickte ich ihm einen Lebenslauf und erkundigte mich nach
einem Job. Dr. Teller antwortete mir telefonisch und sagte, dass er nicht
mehr aktiv sei und nur noch eine Beraterfunktion innehabe. Er gab mir den
Namen eines Verbindungsmannes, den ich in Las Vegas anrufen könne. Ich führte
das Telefonat, und von da an entwickelten sich die Dinge, bis ich bei dem
Programm ankam. Ich hatte nie eine Gelegenheit, Dr. Teller zu fragen, ob
er sich an mich aus Los Alamos erinnerte, also weiß ich nicht, ob das ein
Grund war oder nicht.
Die zweite Frage ist die, wenn all das, was ich Ihnen gerade präsentiert
habe, wahr ist und die Regierung es geheim hält, wie kann ich ein Video
machen, das davon handelt? Nun, das Grundprinzip ist dies: wenn es
irgendwelche Nachwirkungen auf die Herstellung dieses Videos gibt, bestätigt
das einfach, dass das, was ich sage, wahr ist. Was Sie also mit diesen
Informationen anfangen, ist Ihre Sache.
Denken
Sie daran: nicht jeder, der eine Scheibe am Himmel sieht, ist verrückt,
also behalten Sie ein Auge am Himmel, besonders hier in Zentral Nevada.
Und
danke fürs Zuhören."
Webgestaltung:
© 2001 by Torsten Migge .
Gesamter
Text: © by Bob
Lazar

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