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Von
Ernst Meckelburg

In
jüngster Zeit mehren sich in den USA Gerüchte, nach denen die
Amerikaner auf dem legendären geheimen Testgelände "AREA
51", etwa 130 km nördlich von Las Vegas weniger mit der
Auswertung und dem Nachbau angeblich abgestürzter UFOs, sondern
vor allem mit der Entwicklung von Technologien zur gezielten
Kontrolle und Beeinflussung des menschlichen Bewußtseins befaßt
sind. Den Betreiben des von UFO-Freaks zärtlich als "Dreamland"
titulierten Sperrgebietes ein Acronym für "Data Repository
Establishment and Management" - Land (etwa:
Datenspeicher-Einrichtungs und Managemant-Land) - dürfte es nur
recht sein, mit dem UFO-Szenarium in Verbindung gebracht zu
werden, gilt es doch, die wahre Identität der hier durchgeführten
supergeheimen Projekte zu schützen, allzu neugierige
Journalisten und unbefugte Abgeordnete fernzuhalten. Und der
Trick mit den "außerirdischen Technologien" scheint
tatsächlich zu funktionieren.
Die Mehrzahl der amerikanischen Staatsbürger dürfte der
Theorie von einer "Alien-Connection" ohnehin skeptisch
gegenüber stehen, und UFO-Freaks scheinen mit den vagen
Berichten von gelegentlich dort außerhalb der Absperrungen
weilenden "Zaungästen" bestens bedient zu sein.
Realistische Beobachter sehen in den Dreamland-Experimenten
hingegen eine Entwicklung, die alle Spekulationen über sog.
Abductions, Kooperationen mit Außerirdischen, auf
US-Territorium und die Obduktion von ET-Leichen verblassen läßt,
die derart sensibel ist, daß man ihre Überwachung dem
effizientesten und geheimsten aller USNachrichtendienste, dem
National Reconnaissance Office (NRO) [Nationales Aufklärungsbüro]
übertragen hat - ein Geheimdienst, der mit 800 Satelliten
selbst das Potential der gefürchteten CIA in den Schatten
stellt.
Experten wollen wissen, daß sich mit den von dem NRO
betriebenen Satelliten unter anderem Personen mit
Microchip-Implantaten bzw. mitgeführten
"Gesundheitsschecks" [ähnlich unseren
Krankenkassen-Scheckkarten] - wo immer sie sich auch aufhalten
sollten - orten (und möglicherweise sogar manipulieren) lassen.
Die dieser Ortungstechnik zugrundeliegenden Erkenntnissen
verdankt das NRO den Wissenschaftlern der ebenfalls in der AREA
51 stationierten Forschungsgruppe Biological Laboratories
(Biologische Laboratorien), die entsprechende Experimente mit
Erfolg an Weidevieh durchgeführt haben soll. Die Grundlage für
diese Experimente reichen einige Jahre zurück und die gehen
weit über das hinaus, was eine elektronisch gestützte Ortung
zu bieten hat.
Anfang
der neunziger Jahre haben Wissenschaftler festgestellt, daß das
menschliche Gehirn und manche Tiergehirne natürliche
Magnetpartikel (Magnetit) aufweisen, die auf Radiowelten
ansprechen. Jeder von uns hat seine eigene Hirnfrequenz (engl.
Human Brain Frequency, HBF), die einem Fingerabdruck
gleichkommt, da keine zwei Personen die gleiche HHF besitzen,
obwohl diese nur einen verhältnismäßig kleinen
Frequenzbereich zwischen 840 und 890 MHz aufweist. Interessant
ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, daß sog. "Zellular"-Telefone
in genau diesem Frequenzbereich funktionieren, so daß sich auch
hieraus Beeinflussungsmöglichkeiten ableiten lassen. Denn: Bei
der Hypnose gibt es bestimmte Techniken, die darauf abzielen, daß
auf die Blutgefäße in Ohrnähe Druck ausgeübt wird, was die
Blutzirkulation zum Gehirn beeinträchtigt und Halluzinationen
und sogar Schockzustände zur Folge haben kann. Diesen Druck könnte
man telefonisch oder funktechnisch durch gezieltes Aussenden
lauter oder schriller Töne erzeugen, und somit den Empfänger für
hypnotische Botschaften aufnahmebereit machen.
Inzwischen gilt es als erwiesen, daß die CIA zwischen 1957 und
1961 an Zivilisten Experimente zur Beeinflussung des Bewußtseins
(Gehirnwäsche) durchgeführt hat. Der amerikanische Autor
Martin Cannon, will wissen, daß solche Experimente immer noch
durchgeführt werden, allerdings in verfeinerter Form. In seinem
neuesten Buch "The Controllers" äußerte er den
Verdacht, daß es sich bei UFO-Abductions um klammheimlich
durchgeführte Gedächtnismanipulationen seitens der CIA und
anderer amerikanischer Dienste handele, die ausschließlich mit
einem solchen Bewußtseins-Engineering befaßt seien und auf
raffinierte Weise von ihrem verwerflichen Tun abzulenken
versuchen.
Norio Hyakawa - früher Regionaldirektor des Civilian
Intelligence Network, ein prominenter Dreamland-Ermittler resümiert:
Scheibenförmige Flugobjekte, Experimente mit
Microchip-Implantaten, Hypnotechniken zur
Gehirnwellen-Manipulation, zum Auslösen von Verwirrung, Angst
und falschen Erinnerungen, scheinbaren Zeitlücken, temporärer
Paralyse, schwerer Migräne und irreversiblen
Erinnerungsverzerrungen... Kommt uns das alles nicht sehr
vertraut vor? Es ist genau das Szenarium, über das die Mehrzahl
der Abduzierten nach ihren angeblichen Entführungen berichten.
Aber sie erinnern sich nicht daran, von Mitarbeitern der
Geheimdienste für deren Experimente mißbraucht worden zu sein.
Statt dessen erscheinen in ihrer Erinnerung seltsame Gesichter
von Wesen mit rätselhaften Motiven - von "Aliens".
Sind es wirklich die "Fremden" oder haben wir es hier
nicht doch mehr um ein "Mega-Experiment", einem echten
Täuschungsmanöver der "Dreamland"-Tüftler zu tun?
Alles, was von Cannon und Hayakawa zur Lüftung des "AREA
51"-Rätsels vorgebracht wurde, klingt realistisch,
irgendwie plausibel. Gerade die Amerikaner haben aufgrund der jüngsten
Anschläge und auch der inneren Bedrohung sowie Gefahren, die
nach wie vor von einem destabilisierten Rußland ausgehen,
Veranlassung, die Bewußtseinsforschung, die Entwicklung von
Einrichtungen zur Kontrolle und evtl. Beeinflussung großer Bevölkerungsgruppen
voranzutreiben.
Dies könnte auch die Ursache für die fast hysterische
Betriebsamkeit der Abschirmdienste rund um AREA 51 sein. Die
zahllosen UFO-Stories, die sich um diesen Ort in Nevadas Wüstenregion
ranken, dürfen den Absichten des NRO voll entsprechen, erspart
es ihm doch weitaus peinlichere Erklärungen für die
eigentlichen Vorgänge innerhalb ihres Schutzgebietes.
Sollten sich die hier geäußerten Vermutungen bestätigen, würde
"Dreamland" seinen Namen völlig zu Recht tragen.
Aus
"Magazin für Grenzwissenschaften" Nr. 10/1996 mit
freundlicher Genehmigung der Redaktion
Webgestaltung: © 2001 by Torsten Migge. Gesamter Text: ©
by Ernst Meckelburg


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