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Das
Steinplateau von Stonehenge in England, was für eine Bedeutung
hat es
und was für ein Geheimnis verbirgt es? Sollte es etwa
eine Art Kalender
zur Bestimmung und Vorhersage der Jahreszeiten sein?
Es
gibt Überlieferungen, wonach bedingt durch eine kosmische
Katastrophe, die Erde vor Tausenden von Jahren so starken
Taumelbewegungen (Präzession) unterlag, dass Jahreszeiten
ausblieben b.z.w. unvorhersehbar plötzlich wechselten. Sämtliche
Ureinwohner des amerikanischen Kontinents z.B. berichten von
einer solchen Katastrophe und deren Folgen (Nachfahren der
Azteken, der Maya, die Hopi-Indianer Nordamerikas); auch in der
alten ägyptischen Mythologie und deren Schriften finden wir
solche Hinweise.
Die moderne Astronomie findet auch für die noch immer
vorhandene Präzession der Erde kein plausibles Erklärungsmodell.
Aber die Erkenntnisse gehen da hin, dass die Taumelbewegung
abnehmend ist, d.h.: wie ein Kreisel sich langsam aufrichtet,
ist auch die Erde dabei, die durch vielleicht einen Asteroiden
verursachte unnatürliche Pendelbewegung, zu neutralisieren. Nur
in anderen Relationen, man muss die Größenverhältnisse von
Raum-Zeit und Himmelskörper berücksichtigen. Diese
Pendelbewegung wurde möglicherweise durch den selben Asteroiden
ausgelöst, der wahrscheinlich auch für die Atlantis- und
Sintflut-Katastrophe verantwortlich war.
Vielleicht war Stonehenge auch ein Tempel, in dem Mond- und
Sonnenkulte statt fanden. Es entstand in mehreren Bauphasen: Um
2800 v.Chr. errichteten Menschen einen Kreis von 85 Metern
Durchmesser, der durch 56 Löcher, deren Funktion bis heute
unklar ist, gekennzeichnet war. Zeitweise dienten diese Löcher
als Gräber.
Man betrat den Kreis aus nördlicher Richtung durch zwei große
Steine und außerhalb des Kreises stand in etwa 35 Metern
Entfernung auf der Eingangsstraße ein großer Stein, heute Heel
Stone genannt.
Vom Mittelpunkt des Kreises peilte man über den Heel Stone
hinweg den nördlichen Aufgangspunkt des Mondes am Horizont an.
Um etwa 2100 v.Chr. wurden im Innern des Kreises vier Steine so
aufgebaut, dass sie ein Rechteck bildeten. Die Längsseite des
Rechtecks markierte am Horizont den nördlichsten
Untergangspunkt des Mondes. Gleichzeitig wies die kurze Seite
auf den Aufgangspunkt der Sonne zur Sommersonnenwende. Später
wurde die Eingangsposition zum Kreis verändert. Stand nun
beispielsweise ein Priester in der Morgendämmerung während der
Sommer- und Wintersonnenwende im Zentrum des Kreises, sah er die
Sonne unmittelbar zwischen dem Heel Stone und einem Benachbarten
Stein aufgehen. In jahrzehnter langer Forschung ließen sich
keine Hinweise einer Ausrichtung auf andere Gestirne ausmachen,
wie man es bei einem Observatorium vermuten würde.

Solche
rätselhaften Steinformationen - sogen. Megalithen - gibt es
nicht nur in England, sondern auf der ganzen Welt. Viele davon
befinden sich auf oder in der Nähe von größeren geologischen
Verwerfungen in der Erdkruste. Der Geophysiker Paul McCartney
entdeckte in den 80er Jahren im Rahmen des "Dragon-Project"
- einer Gruppe von Wissenschaftlern und Forschern zur
Untersuchung alter Geheimnisse der Erde - , dass alle einzeln
stehenden Megalithen und Steinkreise mit Verwerfungslinien
im Zusammenhang stehen. Es stellt sich die Frage, ob der
Standort dieser Steinkreise bewusst ausgewählt wurde. Hinweise
dafür gibt es in zahlreichen Ländern: Der isländische
Senkungsgraben Thingvellir wurde von den Bewohnern Islands im
Jahre 930 v.Chr. als zeremonielles Zentrum oder "Althing"
ausgewählt.
Auf den amerikanischen Kontinent errichtete in Wupatki (Arizona)
ein Volk, das die Hopi-Indiana "Hisatsinom" nennen, um
1120 v.Chr. Wohnhäuser und zeremonielle Bauten über einem 198
Millionen Kubikmeter großen System von Verwerfungslinien.
Zahlreiche ungewöhnliche Luftlöcher finden sich in der
Umgebung, durch die kältere und schwerere Nachtluft aufgenommen
wird, die tagsüber wieder ausgestoßen wird, wodurch der
Eindruck entsteht, die Erde würde atmen; - der Strom der aus
den Löchern austretenden Luft ist von jedem spürbar, der sich
in der Nähe befindet.
Ohios Hopewell-Indianer bauten vor etwa 2000 Jahren ihren
geheimnisvollen "Schlangenwall", ein über 400 Meter
langes Abbild einer Schlange oder Drachens, in einem Gebiet
intensiven Verwerfungen.
Wahrscheinlich wussten die damaligen Indiana nichts von diesen
durch einen Meteoriten oder durch unterirdische Vulkane
entstandenen Verwerfungen, aber falls doch, muss man sich
fragen, warum diese alten Völker ihre heiligen Stätten
ausgerechnet an solchen Stellen anlegten. Eine Möglichkeit wäre,
dass derartige Stellen die Quelle einer Vielfalt
umgebungsbedingter Energieumwandlungen sind, darunter auch die
Lichtphänomene (Erdlichter). Solche eigentümlichen Lichter
sollen in der Nähe zahlreicher Megalithen nicht nur in England,
Wales und Castlerigg beobachtet worden sein.
Die nordamerikanischen Yakima-Indiana bedienten sich dieser
Lichter für Weissagungen und die Snohomish-Indiana hielten sie
für Tore zur Unterwelt. Solche Glaubensrituale wurden auch von
den australischen Aborigines und den Eingeborenen des
Pazifikbeckens nachgeahmt.
Dr. Michael Peringer, Professor für Neurowissenschaft an der
Laurentian Universität (Ontario/Kanada), untersuchte derartige
Phänomene und kam zu dem Ergebnis, dass Phänomene wie
Erdlichter starke elektromagnetische Felder produzieren, die
sich auf die Bereiche der Schläfenlappen des Gehirns auswirken
und zu einer bewusstseinsverändernden Wirkung führen.


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