Teslas Todesstrahlen

 

 

 

                         

 

 

 


Am 11. Juli 1934 veröffentlichte die New York Times eine Geschichte mit der Überschrift:
Tesla enthüllt mit 78 neuen Todesstrahl. Erfindung leistungsstark genug,
um 10 000 Flugzeuge in einer Entfernung von 400 km zu zerstören.
NUR DEFENSIVWAFFE. Der Wissenschaftler berichtet in einem Interview
von einem Gerät, daß töten kann, ohne Spuren zu hinterlassen.

 

Zeittafel


1900

Tesla kehrt nach einer Reihe
von wichtigen Versuchen zur
drahtlosen     Energieübertra-
gung   aus  Colorado Springs
zurück.
Während   dieser    Versuche
kam  es  zur   Zerstörung  des
Generators der  Elektrizitäts-
gesellschaft, die durch  Ener-
giewellen  aus   seinem  Ver-
stärkungstransmitter   ausge-
löst worden war.
Tesla erhält von J. Piermont
Morgan 150.000  Dollar  um
einen Radiosender  zu  bauen,
der   nach    Europa    senden
kann.  Mit   der   Hälfte   des
Geldes kauft er  ein  800.000
qm   großes   Grundstück  in
Shoreham   auf  Long  Island
und    baut    einen   riesigen
Turm, der 56 m hoch ist und
von    einer     50     Tonnen
schweren  Metallkuppel  mit
einem Durchmesser von 20m
gekrönt ist.   Er   nennt  sein
Forshungsgelände  "Warden-
clyffe". Als Tesla die  Arbeit
begann, gab es  gerade  einen
Run auf die Aktien,  die  von
der     "Marconi   Company"
auch von Teslas altem Feind
Edison.
Am  12.  Dezember    sendet
Marconi    das   erste   trans-
atlantische   Signal, nämlich
den   Buchstaben   "S"    von
Cornwall in   England   nach
Neufundland.        Wie    die
Finanziers bemerkten,  tat er
dies  mit  einer   Ausrüstung,
die  wesendlich  billiger  war,
als die  von  Tesla   geplante
Anlage.

 

1902

Marconi wird überall auf  der
Welt    als     Held    gefeiert,
während    Tesla    von   der
Öffentlichkeit   als   Drücke-
berger angesehen   wird, weil
er  einen   Gerichtstermin  in
einem Mordfall  nicht  wahr-
genommen hat (er wurde von
der Verpflichtung freigestellt,
weil  er  ein  strikter  Gegner
der Todesstrafe war).

 

1903

Die   150.000   Dollar    von
Morgan  reichen  nicht mehr
aus, um  die  Rechnungen für
Gebäude in  Wardenclyffe  zu
bezahlen. Um angesichts  des
Erfolgs   von   Marconi  eine
größere   Geldsumme   aufzu-
treiben,     offenbart     Tesla
Morgan      den    wirklichen
Zweck   seiner  Anlage,  dass
diese   nämlich     nicht   nur
Radiosignale  senden   sollte,
sondern  auch  für  die  Über-
tragung von  der  Energie  an
jeden     Punkt      der    Erde
bestimmt gewesen sei.
Morgan ist nicht  interessiert
und    lehnt    eine     weitere
Finanzierung      ab.      Eine
Börsenpanik   im    Frühjahr
macht    neue     Hoffnungen
Teslas   von    Morgan   und
anderen reichen Industriellen
finanziert   zu   werden     ein
Ende. Tesla steht ohne  Geld
da und   kann   nicht  einmal
mehr   die   Kohle   für    das
Kraftwerk bezahlen.

 

1904

Tesla  schreibt  für  die  Zeit-
schrift    "Electrical   World"
den Artikel "Die Übertragung
elektrischer   Energie    ohne
Drähte", in dem er  feststellt,
dass sich die Erde trotz  ihrer
gewaltigen Ausmaße in Bezug
auf  elektrische  Ströme   wie
eine kleine  Metallkugel  ver-
hält. Tesla erklärt der Presse,
dass  Wardenclyffe   fertigge-
stellt sei.     Die   "Colorado
Springs   Power   Company"
verklagt   ihn   wegen   nicht
bezahlter   Stromrechnungen
aus    der     Versuchsstation.
Teslas     Laboratorium    in
Colorado Springs  wird abge-
rissen und  zum  Schrottwert
verkauft,   um    180   Dollar
Gerichtsschulden     zu     be-
zahlen,     seine    elektrische
Ausrüstung wird eingelagert.

1905

In    Wardenclyffe     werden
Spulen     für     elektrothera-
peutische Zwecke hergestellt,
die  an   Krankenhäuser   und
Forschungsanstalten verkauft
werden,     um    ausstehende
Rechnungen   zu     bezahlen.
Tesla     wird    von   seinem
Anwalt,   wegen    Nichtrück-
zahlung  eines  Kredites  ver-
klagt. In einem Artikel kom-
mentiert Tesla Pearys  Nord-
polexpedition   und   erzählt
von    seinen    Plänen    zur
Energieübertragung an jeden
Punkt der  Erde. Tesla  wird
von C.J.Duffner, einem  Auf-
seher der Versuchsstation  in
Colorado Springs wegen noch
ausstehender Löhne verklagt.

 

1906

"Left Property Here;   Skips;
Sheriff`s Sale" war am 6.Mai
die Überschrift einer  Gazette
in Colorado  Springs.  Teslas
elektrische  Ausrüstung  wird
verkauft, um  Gerichtskosten
in Höhe von  928.57  Dollar
zu        bezahlen.       George
Westinghaus,   der   in    den
achtziger Jahren die  Patente
für   Teslas    Wechselstrom-
motoren gekauft hatte, lehnt
ein Angebot des Erfinders zur
Finanzierung   der    Energie-
übertragung ab. Es  kommen immer  weniger  Arbeiter  in
das  Wardenclyffe  Laborato-
rium, da kein Geld mehr vor-
handen  ist,  um  sie  zu   be-
zahlen.

 

1907

Als Tesla in einem  Brief  an
die New York Times die Zer-
störung   des    französischen
Schiffes  Iena   kommentiert,
erwähnt  er,  dass  er  fernge-
steuerte Torpedos gebaut und
getestet   habe,    dass    elek-
trische  Wellen  jedoch   eine
größere   Zerstörungswirkung
hätten. "Mit meinen Geräten
kann Energie  an  jeden    be-
liebigen Punkt der  Erde   ge-
sendet werden", schreibt er.
Weiter  behauptet  er,  "dass
der  Punkt,  an  welchem der
gewünschte    Effekt    erzielt
werden soll, sehr  genau   be-
stimmt      werden        kann, angenommen    die     akzep-
tierten             terrestrischen
Messungen sind richtig.

 

1908

Tesla wiederholt am21.April
in der gleichen Zeitung  seine
Ansicht über die   Zerstörung
mittels  elektrischer  Wellen.
In   einem   Brief   an     den
Herausgeber stellt er fest:
"Als ich von der zukünftigen
Kriegsführung   sprach,    da
meinte ich, dass diese  durch
die direkte  Anwendung von
elektrischen   Wellen    ohne
Einsatz  von  Luftfahrzeugen
oder   anderer    Zerstörungs-
waffen erfolgen sollte".    Er
fügte hinzu:  "Das  ist   kein
Traum.  Sogar  schon  heute
könnten    drahtlose    Kraft-
werke gebaut  werden,  durch
die jede Region der Erde  un-
bewohnbar  gemacht  werden
könnte,  ohne  die  Bevölke-
rung   anderer  Gebiete  einer
ernsthaften    Gefahr     oder
irgendwelcher    Unannehm-
lichkeiten auszusetzen".

 

Teslas Todesstrahlengerät war eine  Art "Skalarwellenwaffe" oder wie man es auch bezeichnen könnte, ein Ultraschallgewehr.   Tesla und die Todesstrahlen  erregten in den  Medien zu dieser Zeit einiges Aufsehen. In den  dreißiger Jahren kamen einige Filme über Todesstrahlen heraus, wie z.B.  "Der Todesstrahl"  (1938)  mit Boris Karloff  und "Flash Gordon"  und    "Der Radarmann vom Mond".
In  einem   der   ersten    Cartoons   von     Max Fletchers Superman aus den vierzieger Jahren, nämlich "Der verrückte Wissenschaftler" (September 1941),  kämpfte ein verrückter  und   exzentrischer Wissenschaftler, der offensichtlich Tesla verkörpern sollte, gegen Superman, während  er  mit  seinem  "elektrothenesischen Strahl" New York terrorisierte.Im  nächsten Cartoon "Das mechanische Monster"(Nov 41) kämpfte   Super- man gegen Tesla, den verrückten Wissenschaftler, der  diesmal eine Armee  von Robotern  auf  Manhattan loslässt. In "Ein magnetisches Teleskop" (Nov. 42) kämpft  Superman letztmalig  gegen   Tesla   und seinen Todesstrahl. Hierbei verwendet Tesla einen ganz speziellen "magneto-graviatatorischen Strahl", mit dem er Asteoriden aus ihrer Bahn lenkt  und sie auf die Erde stürzen lassen kann.  In   Japanateurs  vom Sept. 1942 befassen sich die Superman-Cartoons mit Kriegsthemen und es kommen    japanische Spione und zum Teil auch Nazispione vor.
Es ist interessant, sich Tesla als Vorbild für all die "verrückten Wissenschaftler" aus   Comic Büchern  und  Science   Fiction   Filmen vorzuzustellen.
Im Frühjahr  es Jahres 1942 waren "Todesstrahlen"  das Thema vieler  Zeitschriften auf der ganzen Welt. Harry Grindell-Matthews aus  London  führte die  Konkurrenz in  diesem ersten Star Wars Rennen an.   Am 21. Mai veröffentlichte die New York Times diesen Bericht:    Paris,  den 20. Mai - Falls die   Zuversicht von Grindell-Matthews,    Erfinder des sogenannten   "diabolischen Strahls"   gerechtfertigt ist,    dann  wird  es möglich werden,   die ganze  Armee  eines  Feindes durch  unsichtbare  Strahlen  außer  Gefecht  zu  setzen, jede  Luftflotte,   die eine  Stadt  angreift, zu  zerstören, jede Schiffsflotte zu lähmen, die sich der Küste   auf eine bestimmte Distanz nähert.
Grindell-Matthews gab an, dass seine   zerstörerischen Strahlen  über  eine  Entfernung  von  6,5 km wirken würden   und   daß  die maximale Entfernung für eine  Waffe dieser  Art 11  oder 12 km wäre. "Es wurde von Versuchen  berichtet, in denen die Strahlen  dazu  verwendet worden   waren,    durch    Ausschaltung   der Magnetzünder, Autos außer Betrieb zu setzen.
Weiter wurde behauptet,  dass  eine  bestimmte  Menge  Sprengstoff  über  eine  Entfernung  von 10 m  zur Explosion gebracht wurden,  nachdem die Strahlen auf diesen gerichtet worden war."      Grindell-Matthews war auch in der  Lage,  Mäuse mit  Elektroschocks zu töten,   Pflanzen  verdorren zu lassen  und den  Draht  einer   Öllampe ebenfalls aus einer   Entfernung  von 10 Metern anzuzünden.
Da die  New York Times eine Sensation witterte,    veröffentlichte sie am 28. Mai 1924 einen bericht über die Strahlenwaffen der Sowjets, der so begann: Aus kommunistischen Kreisen in Moskau ist durchgedrungen, dass sich hinter Trotzkis kürzlichen kriegerischen  Äußerungen eine elektromagnetische Erfindung zur Zer-
störung  von   Flugzeugen versteckt, die von einem  russischen  Ingenieur  namens  Grammachikoff stammt Versuche  mit dem  destruktiven  Strahl sollen mit  Hilfe von deutschen  Experten letzten August begonnen haben.   Eine große  Demonstration am  Podosinsky  Aerodom in der Nähe von Moskau war so erfolgreich, dass der revolutionäre  Militärrat und das  Politbüro entschieden,  genügend  elektronische  Flugabwehr zu finanzieren,  um  gefährdete  Gebiete  Russlands zu schützen.   Ähnliche,  aber  leistungsstärkere  Stationen sollten gebaut werden, um die elektrischen Mechanismen von Kriegsschiffen auszuschalten. Der Komman-
deur der  sowjetischen  Luftstreitkräfte  Rosenholz war von der  Demonstration des  Strahls so überwältigt, dass er vorschlug, die Ausgaben für die Luftwaffe zu kürzen, weil diese  Erfindung eine große Luftflotte für Verteidigungszwecke überflüssig machen würde.
Tesla scheint eine  Art exzentrischer und  brillianter  Renegatwissenschaftler gewesen zu sein.  Nachdem er von Morgan und indirekt auch von   Westinghouse  fallengelassen worden war, war er ständig bankrott. In den frühen dreißiger Jahren übergab Tesla der  Leitung des Governor Clinton Hotels anstatt der Miete eine angebliche  Erfindung, die  als  zusätzliche  Bürgschaft diente. Er sagte,  dass das Gerät sehr gefährlich und 10 000 Dollar wert sei. 1943 ging ein  Wissenschaftler der MIT (Massachusetts Institut of Technology), der für das  "National Defense Research Comitee"   (NDRC)  arbeitete und von einem Offizier der "Naval Intelli-
gence" namens  John O. Trump  begleitet  wurde,  in das  Hotel, um nach  Teslas  Tod das G erät  herauszu- holen.
Man erzählte ihm, dass die Erfindung detonieren könnte, falls sie von einer unautorisierten Person geöffnet würde. Trump meinte, dass er sein ganzes  Leben noch einmal an sich vorbeiziehen ließ,  bevor er die  Kiste öffnete. In seinem FBI-Bericht  schrieb er folgendes:  Im  Innern befand sich eine  hübsche  hölzerne  Truhe, die mit  Bronze  verkleidet war,  und  die einen  Widerstandsmesser einer  Art enthielt,  wie er für die  Wider-
messung von  Wheatstone-Brücken   verwendet wurde - ein Standartgerät,  das vor der  Jahrhundertwende in jedem elektrischen Labor zu finden war!
Laut Dr. Marc Seifert, einem  Teslaforscher,  scheint  Tesla sowohl  seinem  Taubenaufseher als auch einem Armeeingenieur namens  Fitzgerald, einem Freund von Tesla, erzählt zu haben, dass er ein  Versuchsmodell für seine Todesstrahlen gebaut  habe.  Dr. Seifert sagte, dass eine  Anzahl von Leuten, die  Tesla sehr nahe standen, erzählt hätten, dass Tesla ungefähr 1918 elektronische Strahlen an der Oberfläche des Mondes re-
flektieren  ließ.   Seifert  sagt,   dass  dies  keine  Todesstrahlen  waren,    aber  es  unterstützt  sicherlich  die Hypothese, dass der Erfinder Versuchsmodelle in diesem Bereich herstellte.
Tesla ließ Mitte  1930 von Künstlern Zeichnungen sei-
 ner Konzeption anfertigen, auf denen ein Gebäude mit
 einem zylindrischen Turm mit einem Durchmesser von
 5 m und einer Höhe von 34 m dargestellt  werden. Das
 Gebäude war von einer Kugel mit einem  Durchmesser
 von 10 m  gekrönt und mit halbkugelförmigen Schalen
 bedeckt, wie in seinem Patent aus dem Jahre 1914. Der
 Erfinder hatte auch das ganze  Jahr 1935  hindurch mit
 Vertretern der  "Alcoa Aluminium" verhandelt, die be-
 reit waren, sofort  zu beginnen,  sobald Tesla die nöti-
 gen Geldmittel beschafft hätte.   Zwei Jahre später,  im
 Alter von 81, sagte  der Erfinder bei  einem Festessen,
 an dem  Minister aus Jugoslawien und der  Tschecho-
 slowake  anwesend   waren, dass  er  eine  Reihe  von
 Strahlenübertragungsgeräten    gebaut   habe,    einge-
 schlossen eines  Todesstrahlgerätes, um ein Land vor
 einer  Invasion  zu  schützen,  und  einen  Leserartigen
 Apparat, der Impulse auf  den Mond und anderen Pla-
 neten senden könnte.
 Laut Dr.  Seifert sagte Tesla  auch, dass er die  Todes-
 strahlen auf die Genfer Konferenz für den Weltfrieden
 bringen würde.  Als  er  von  den  Reportern gedrängt
 wurde,   eine  vollständige  Beschreibung   abzugeben,
 sagte Dr. Tesla: "Es ist aber kein Experiment, Ich habe
 solche  Geräte  gebaut,  vorgeführt  und  praktisch  ge-
 testet.  Es  wird noch eine kurze Zeit vergehen, bis ich
 es der Welt übergeben kann."
Ein Teslaschüler, der glaubt, dass Tesla einen  Todesstrahl  erzeugt haben könnte, ist Oliver Nichelson, der einiges über  Tesla verfasst hat,  eingeschlossen  eines  Artikel  mit dem Titel  "Nikola Teslas Langstrecken-
waffen" (1989).
Nachdem der "Colorado Springs Gazette" diese Neuigkeit von der  anderen Seite der  Welt zu Ohren gekom-
men  war,  veröffentlichte  sie  am  30. Mai einen   Lokalartikel  mit der  Überschrift: "Tesla  entdeckte Todes- strahl, in Experimenten,  die er hier durchführte." Der Artikel erzählte, nicht ohne einen  Schuss  Lokalpatrio-
tismus, die Geschichte der Forschungen des  Erfinders aus dem Jahr 1899,  die von  John Jacob Astor finan-
ziert worden waren.
Teslas Versuche in Colorado Springs waren den  Ortsansässigen noch in guter Erinnerung.  Mit einem 60 m hohen  Leistungsmasten,  der von einer großen   Kupferkugel gekrönt  wurde,  die sich über seinem Labora- torium erhob, erzeugte er Spannungen, die sich in  Blitzen von bis zu 40 m Länge entluden.  Der  Donner der freigesetzten  Energie  konnte noch in  einer  Entfernung von 25 km in  Creeple Creek gehört werden.  Leute, die auf der Straße gingen, waren über die Funken,  die zwischen ihren Füßen herumsprangen,  sehr erstaunt. Von den Wasserhähnen loderten Flammen,  wenn man sie öffnete, um einen Schluck Wasser zu trinken. Glühlampen leuchteten in einer Entfernung von 30 m vom  Versuchsturm, Pferde bekamen durch ihre dicken Metallhufe hindurch elektrische Schläge und rannten wie der Blitz aus ihren Ställen.  Sogar  Insekten  waren waren  betroffen:  Schmetterlinge  wurden  elektrifiziert  und  schwirrten  hilflos im  Kreis herum - ihre  Flügel waren von einem blauen Lichtschein umgeben, der dem Nordlicht ähnelte.
Ein Vorfall,  der die Aufmerksamkeit von Erfindern von Todesstrahlen erregte, ereignete  sich  im  Kraftwerk der  "Colorado Springs Electric Company".  Eines  Tages, als  Tesla  einen  Hochspannungsversuch  unter- nahm, hörte das knistern aus dem  Inneren des  Laboratoriums  plötzlich auf. Tesla stürmte in das Laborato- rium und  verlangte eine  Erklärung, weshalb sein  Assistent  die  Spulen ausgeschaltet habe. Dieser protes- tierte und sagte, dass er  überhaupt nichts gemacht hätte. Der Assistent meinte weiter,  dass der  Strom des städtischen  Generators abgeschaltet worden sein müssen.  Als der  verärgerte Tesla  die  Kraftwerksgesell- schaft  anrief, erhielt er eine ebenso verärgerte Antwort und man sagte ihm, dass nicht das Elektrizitätswerk den Strom abgeschaltet habe, sondern Teslas Experiment den Generator zerstört hätte!

       

Im August 1917 erzählte Tesla im "Electrical Experimenter" was geschehen war.  Während  er  seinen Trans- mitter mit einer Leistung von mehreren hundert Kilowatt betrieb, bauten sich im  Generator der  Elektrizitäts-
gesellschaft Hochfrequenzströme auf. Diese starken Ströme verursachten zwischen den Wicklungen heftige Funken, die  die  Isolierung  zerstörten.  Als die  Isolierung  zusammenbrach, gab es  einen  Kurzschluss  im Generator und er wurde zerstört.
Einige Jahre später im Jahr 1935 ließ sich Tesla in der Februarausgabe des "Liberty Magazine" über das zer-
störerische  Potential seines Transmitters aus:  "Meine Erfindung benötigt ein großes Kraftwerk, aber wenn es einmal errichtet ist,  wird es möglich sein, alles - Mensch oder Maschine - zu zerstören,  was  sich im  Um-
kreis von 300 km nähert."
Tesla zeigte dann die Unterschiede zwischen seiner Erfindung und denen anderer auf. Er  behauptete,  dass
sein Gerät keine sogenannten "Todesstrahlen" verwende, weil solche nicht  in  der  nötigen  Stärke  erzeugt
werden  können  und  mit   zunehmender   Entfernung   schnell   schwächer   würden.   Hier   bezog   er   sich anscheinend auf ein Gerät wie das von  Grindell-Matthews,  welches  laut  zeitgenössischer  Berichte  einen leistungsstarken  ultravioletten  Lichtstrahl  verwendet,  um  die   Luft   leitend   zu   machen,   so   dass   der Hochleistungsstrom auf das Ziel geleitet werden konnte. Die Reichweite eines  solchen  "Ultraviolett-Such-
scheinwerfers" wäre wesentlich geringer gewesen, als jene von Teslas Gerät. Tesla drückte dies so aus:
"wenn die gesamte Energie von New York (ungefähr 2 Mio. PS oder 1,5 Mio. KW) für die  Erzeugung  eines
Strahles verwendet und dieser 30 Km weit abgestrahlt werden würde, dann könnte man  damit  nicht  einmal
mehr ein menschliches Wesen töten." Er meinte hierzu: "Mein Gerät projiziert Teilchen, die relativ groß oder
auch nur von mikroskopischer Größe sein können. Dies ermöglicht  es  uns,  auf  einem  kleinen  Raum  über
große Entfernungen das  Billionenfache  der  Energie  als  mit  Strahlen  gleich  welcher  Art  auch  immer  zu übertragen. Mehrere tausend PS können auf diese Weise durch einen Teilchenstrom, der dünner ist als  ein
Haar, übertragen werden, so dass ihn nichts aufhalten kann".
Laut Oliver Nichelson bezog sich Tesla mit diesem  Verteidigungssystem  auf  eine  größere  Version  seiner
Colorado Springs "Blitzstrahlenmaschine"(sic). Wenn Flugzeuge oder Schiffe in das elektrische  Feld  eines
geladenen Turms eintreten, würden sie einen leitenden Pfad für Hochenergieteilchen freimachen, was  dann
zur Zerstörung der elektrischen Geräte des Eindringlings  führen  würde.  Ein  Nachteil  dieser  gigantischen
Teslatransmitter, die Blitzstrahlen auf einen  Gegner,  der  sich  der  Küste  nähert,  schleudern  würde,  wäre,
dass sie in einem unbewohnten  Gebiet,  dessen  Größe  der  Reichweite  dieser  Waffe entsprechen  müsste, aufgestellt  werden  müsste.   Alles  was  die  Verteidigungszone  betreten  würde,   würde  als   Eindringling angesehen und zerstört werden.
Wie verhängnisvoll Todesstrahlen und eine Strahlenwaffentechnologie für  die  Zukunft   auch  immer  sein
möge, Tesla erwähnte in seinen Schriften ein anderes Waffensystem, das sogar noch zerstörerischer ist.
In seinem Artikel "Das Problem, die menschliche Energie zu  steigern"  aus  dem  Jahre  1900  schrieb  Tesla, dass wirtschaftliche Kräfte  die  Entwicklung  einer  neuen  Art  von  elektrischen  Generator  nicht  zulassen würden, der in der Lage wäre, ohne die Verwendung von Brennstoffen Strom zu erzeugen. Dies führt ihn zur Erkenntnis,  "dass  die  Übertragung  von  elektrischer  Energie  über   beliebige   Entfernungen   durch   das natürliche Medium mit Abstand  die  beste  Lösung  für  die  Nutzung  der  Sonnenenergie  zum  Wohle  der Menschheit wäre".
Tesla plante die Errichtung  einiger  weniger  Kraftwerke  in  der  Nähe  von  Wasserfällen,  die  seine  Hoch-
leistungstransmitter versorgen sollten, und diese wiederum sollten dann Energie  durch  die  Erde  schicken, wodurch sie schließlich an jedem Punkt der Erde verfügbar gewesen wäre.
Zur Ausführung dieses Planes wären einige seiner Transmitter nötig gewesen,  die  bei  einer  Spannung  im Bereicht von 100 Mio. Volt periodisch riesige Mengen von Elektrizität in die Erde gepumpt hätten.  Die  Erde wäre zu einem riesigen Ball mit großer elektrischer Spannung  geworden,  der  im  Rhythmus  der  von  Tesla aufgeprägten Schwingungen pulsiert hätte.
Um Energie aus einem Hochspannungsreservoir zu erhalten, hätte  man  nur  eine  kleine  Antenne  benötigt,
die man einfach in die Erde gesteckt hat und die mit  der  elektrischen  Bewegung  der  Erde  schwingt.  Oder
wie  es  Tesla beschrieb:  "das  ganze  Gerät  zur  Beleuchtung  eines  durchschnittlichen   Landwohnhauses enthält keine beweglichen Teile und kann leicht in einer kleinen Reisetasche herumgetragen werden."
Der Unterschied zwischen einem Strom, der sagen wir eine Nähmaschine antreibt und einem  Strom,  der  für Zerstörungszwecke  verwendet  wird,  ist  nur  eine  Frage  des   Timings.   Falls  die   Elektrizitätsmenge,  die
 benötigt  wird,  um  eine  Nähmaschine  eine   Stunde   anzutreiben,   innerhalb   einer   Millionstel   Sekunde freigesetzt werden würde, dann hätte sie zweifelsohne eine völlig andere und zwar negative Wirkung auf die Nähmaschine.
Tesla behauptete, dass sein Transmitter  100 Mio.  Volt  Spannung  mit  einer  Stromstärke  von bis  zu  1000 Ampere erzeugen könnte; dies entspricht einer Leistung von 100 Mio.  KW.  Wenn  dieser  Strom  mit  einer Frequenz von 2 MHz schwingen würde, dann würde die  innerhalb  einer  Schwingungsperiode  freigesetzte Energie 100.000.000.000.000.000. Joule betragen, was der Energie, die bei der Explosion von 10  Megatonnen TNT freigesetzt wird entspricht. Ein  solcher  Transmitter  wäre  in  der  Lage,   die   Energie   eines   Nuklear-
sprengkopfs per Funk zu übertragen.
Wie nicht anders zu erwarten, äußerten viele Wissenschaftler Zweifel an der  praktischen  Durchführbarkeit von Teslas drahtloser Energieübertragung füt wirtschaftliche oder militärische Zwecke. Angenommen  aber, es ist möglich, Ströme durch die Erde zu  senden,  dann  bleibt  immer  noch  die  Frage  offen,  ob  Tesla  die Anwendung  seines  Energietransmitters   als  Waffe   wirklich   demonstriert   hat   oder   ob   dies   nur   ein nichtverwirklichter Plan blieb. Es gibt Indizien dafür, dass es einen Test seiner Waffe gegeben hat. Anhalts-
punkte hierfür kann man in der Chronik von Teslas Arbeiten und seiner finanziellen  Verhältnisse  zwischen
1900 und 1915 finden. Wichtig für diese Zeitaufstellung  (siehe Zeittafel)  ist  der  Gesundheitszustand  von Tesla.

Der Forscher Marc J. Seifer, ein Psychologe, glaubt, dass Tesla aufgrund des Todes seines Partners aus der "Tesla Electric Company" und der Erschießung von Stanford White, dem bekannten Architekten, der auch Wardenclyffe konstruiert hatte, einen Nervenzusammenbruch erlitt. Seifer datiert diesen auf das Jahr 1906 und zitiert als Beweis einen Brief von George Scherff, dem Sekretär von Tesla:   "Lieber  Herr  Tesla!  Ich habe Ihren Brief erhalten und ich bin sehr froh, dass Sie Ihre Krankheit auskuriert haben. Ich habe Sie kaum jemals in einem so  schlechten Zustand gesehen wie am Sonntag; und ich war wirklich erschrocken."
In der Zeit von 1900 bis 1910 hatte Tesla seine ganze Kraft eingesetzt, um seine Pläne für die drahtlose Übertragung  von  Energie  umzusetzen. Überboten von Marconis Leistungen, bedrängt von finanziellen Problemen  und  verschmäht  vom  wissenschaftlichen  Establishment  befand sich Tesla Mitte des Jahrzehnts
in einer verzweifelten Lage. 1906 wurde der Druck so groß, dass er einen emotionellen Zusammenbruch erlitt.
Um einen letzte Versuch zu unternehmen, seinen  grandiosen  Plan  doch  noch  zu  verwirklichen,  mag  er  vielleicht einen  Test  seines  Hoch-
leistungstransmitters durchgeführt haben,  um  dessen  destruktives  Potential  zu  demonstrieren.  Dies  wäre  dann  im  Jahr  1908  geschehen.
Der Tunguska Zwischenfall ereignete sich am 30. Juni 1908. Eine Explosion von einer geschätzten Stärke von 10 bis 15 Megatonnen TNT legte 2.000 qkm Kiefernwald in der nähe der steinigen Tunguska, eines Nebenflusses des Jenisseijs, in Zentralsibirien  flach.  Ganze  Renntierherden kamen ums Leben. Die Explosion konnte in einem  Umkreis   von   1.000 km   gehört   werden.   Als   1927   eine   Expedition   in   diese   Gegend unternommen wurde, um Beweise für einen Meteoriteneinschlag zu finden, wurde kein Einschlagskrater entdeckt. Auch bei  Bodenbohrungen konnte bis zu einer Tiefe von 35 Metern weder Nickel-, Eisen- noch Steinklumpen, den Hauptbestandteilen von Meteoriten, gefunden  werden  (siehe auch auf dieser Homepage unter Tunguska). Es gab bisher viele Erklärungen  für  den  Tunguska-Zwischenfall.  Die  offiziell  akzeptierte Version ist, dass ein 100.000 Tonnen schweres Bruchstück von Enckes Komet, das hauptsächlich aus Staub und Eis bestanden haben soll, mit einer Geschwindigkeit von 100.000 km/h in die Erdatmosphäre eingetreten ist, sich erhitzt hat und dann  explodiert  ist,  wodurch  ein  Feuerball und  Schockwellen  erzeugt  wurden,  aber  kein  Krater.   Alternative  Erklärungen  des  Desasters  sprechen  von  einem  "verirrten  schwarzen Miniloch" (sic) oder von  einem  außerirdischen  Raumschiff,  dass  auf  der  Erdoberfläche  zerschellt  ist,  und  durch  den  Aufprall  gewaltige Energien freigesetzt hat.
In den Jahren 1907 und 1908 schrieb Tesla über die zerstörerischen Auswirkungen seines Energietransmitters. Sein Wardenclyffe-Transmitter war viel größer als der in Colorado Springs, der  den  Generator  des  Kraftwerks  zerstörte.  Dieser  neue  Transmitter  war  um  einige   Größen-
ordnungen leistungsfähiger als der in Colorado Springs.
1915 sagte Tesla, dass er schon einen Transmitter gebaut hätte, der, "wenn es unvermeidlich wäre, Besitz und Leben zerstören  könnte."  Und schließlich schein ein Brief von Tesla an J. P. Morgan aus dem Jahre 1934, der von Margaret Cheney,  der  Verfasserin  einer  Teslabiographie, entdeckt wurde, definitiv auf einen Waffentest hinzuweisen. Hierin schrieb er: "Das Flugzeug hat die  Welt  völlig  demoralisiert,  so  dass  die Menschen in Städten wie London und Paris Todesangst vor Bombenangriffen haben.  Die  neuen  Geräte,  die  ich  fertiggestellt  habe,  bieten einen absoluten Schutz gegen diese  und  andere  Formen   von   Angriffen. ... Diese   neuen   Entdeckungen,   die   ich   in   begrenzten   Maße experimentell getestet habe, erzeugen einen tiefen Eindruck."
Wir haben hier also einen weiteren Indizienbeweis vor uns, um die Sprache  von  polizeilichen  Ermittlungen  zu  gebrauchen.  Tesla  hatte  ein Motiv und die Mittel,  den  Tunguska-Zwischenfall  zu  verursachen.  Er  scheint  auch  zugegeben  zu  haben,  einen  solchen  Test  vor  1915 durchgeführt zu haben. Sei Transmitter konnte Energieniveaus  erzeugen,  die  einer  Zerstörungskraft  von  10  Megatonnen  TNT  und  mehr entsprachen. Und das verkannte Genie war verzweifelt.
Die  Natur  des  Tunguska-Zwischenfalls  widerspricht  außerdem  nicht  den  Vorgängen,  die  bei  der  plötzlichen  Freisetzung  von  drahtlos übertragener  Energie  auftreten.  Zur  Zeit  des  Zwischenfalls  wurde  weder  von  professionellen  noch  von  Amateurastronomen  irgendein brennendes Objekt am Himmel beobachtet, wie es der Fall hätte sein müssen, wenn ein 100.000 Tonnen  schweres  Objekt  in  die  Atmosphäre eintritt. Wie geologische Forschungen aus den siebziger Jahren ergaben und  wie  auch  von  einigen  Zeugen  erwähnt  wurde,  leuchtete  der Himmel in diesem Gebiet kurz bevor die Explosion  aus dem  Boden  gekommen  sein  mag.  Kurz  nach  einem  Erdbeben  wird  auch  das  unter Spannung stehende Gestein unterhalb der Oberfläche ein elektrischer Effekt erzeugt, der  die  Luft  ebenfalls  zum  Leuchten  bringen,  falls die Explosion wirklich durch die drahtlose Übertragung von Energie erfolgt sein sollte. Und schließlich ist auch  kein  Einschlagkrater  vorhanden. Da bei einer Übertragung von Energie keine Materiellen Objekte verwendet werden, wird auch kein Einschlagkrater erzeugt.
Wenn man von Teslas pazifistischer Einstellung ausgeht, dann ist es schwierig zu verstehen, warum er in seiner  hoffnungslosen  finanziellen Situation einen solchen Test durchgeführt haben sollte, der sowohl Tiere als auch die Menschen, die diese beaufsichtigten, gefährden  würde. Die Antwort hierauf lautet vielleicht, dass er gar keine Gefährdung beabsichtigte, sondern nur einen Coup für die Öffentlichkeit  landen  wollte und hierbei im wahrsten Sinn des Wortes das Ziel verfehlte.
Gegen Ende des Jahres 1908 verfolgte die ganze Welt die verzweifelten Versuche Pearys den Nordpol zu erreichen. Peary behauptete, den Pol im Frühjahr 1909 erreicht zu haben, aber den Winter zuvor war er in die Basis nach Ellesmere Land, die ungefähr 1.100 km vom Pol entfernt lag, zurückgekehrt.  Wenn  Tesla  die  Aufmerksamkeit  der  internationalen  Presse  erregen wollte,   dann  hätte  es  wenige   Dinge  gegeben,  die eindrucksvoller gewesen wären, als wenn die Peary-Expedition von einer verheerenden Explosion im Eis in der  Nähe  des  Nordpols  berichtet hätten. Tesla  konnte  dann  zumindest  als  Meister  einer  geheimnisvollen  Zerstörungskraft  angesehen  werden,  wenn  er  schon  nicht  als Meisterschöpfer, der er war, gefeiert werden sollte.  Der  Test  scheint  kein  Erfolg  gewesen  zu  sein,  wie  Nichelson  meint.  Es  musste  sehr schwierig gewesen sein, die riesigen Energiemengen  im Transmitter zu kontrollieren  und  sie  genau  an  die  Stelle  zu  leiten,  die  Tesla  vor-
gesehen hatte. Das Gebiet von Tunguska und Shoreham auf Long Island sind beide gleich weit vom Ellesmere Land entfernt. Beide liegen mit einer Abweichung von nur zwei Grad auf dem gleichen Längengrad. Die zerstörerische elektrische Welle schoss über ihr Ziel hinaus.
Wer auch immer über Teslas Demonstration seiner Energiewaffe Bescheid  gewusst  haben  mag,  muss  entweder  darüber  entsetzt gewesen
sein, dass die Waffe ihr Ziel verfehlt hatte und eine Gefahr für bewohnte Gebiete dieses Planeten darstellen würde, oder  dass  ein  so  großes Gebiet bloß dadurch zerstört werden konnte, indem in einer Entfernung von Tausenden Kilometern ein Schalter  umgelegt  worden  war.  Was auch immer der Fall gewesen sein mag, Tesla erlangte mit seinem Hochleistungstransmitter nicht die  Berühmtheit,  nach  der  er  sich  gesehnt hatte.
1915 wurde das Wardenclyffe-Laboratorium der "Waldorf Astoria Inc." für die Bezahlung  von  Teslas  ausstehender  Hotelrechnungen  über-
schrieben. 1915 ließen die neuen Eigentümer den Turm sprengen, um ein paar Dollar aus dem Verkauf des Schrotts zu erhalten.
Oliver Nichelsons Theorie mag pure Fantasie sein oder Nicola Tesla hat die Welt vielleicht in einer Art und  Weise  erschüttert,  die  seit  über achtzig Jahren geheimgehalten wird.
Heute bedroht der Krieg der Sterne die gesamte Bevölkerung dieser Erde aus dem Weltraum. Teslas  Erfindung  der  Todesstrahlen  kann  auf verschiedene  Weise  genutzt  werden:  als  "Skalarwellen-Howitzer",  "Weltradar",  "Erdbebenmaschine",  zur  Gehirnwellenmanipulation,  als Teilchenstrahlenwaffe, für "Wellenzugimpulse", Handphaser und für eine Unzahl anderer Geräte.
Es gibt auch positive Seiten dieser Technologie. Sie kann z.B. im Bereich der Freien Energie und für die Erzeugung von Tesla-Schutzschilden, eines undurchdringlichen Energiewalls, die Städte, Gemeinden und Anlagen vor Angriffen schützt, eingesetzt werden. Ein  "Tesla-Horwitzer" könnte durch gezielte Schläge von mehreren Millionen Volt Kommunikationseinrichtungen in jeder Hauptstadt dieser  Erde  zerstören,  wobei der Einsatz dieses Geräts auch aus dem Weltraum erfolgen könnte. Es gibt eine Vielzahl  militärischer  Anwendungsmöglichkeiten  für  Teslas Erfindung und die Geheimhaltung seiner Erfindungen wäre für den gesamten militärischen Industriekomplex von Vorteil.

   © Mit freundlicher Genehmigung des Magazin "Wissenschaft ohne Grenzen" (WOG)
       Webgestaltung: Torsten Migge (Webmaster of "Science Explorer")

 

Teslas Lebensdaten:

 

1856    Am 10. Juli wird Nikola Tesla in Smiljan/Kroatien geboren;
            Eltern Milutin und Djouka Tesla (Serben), Vater orthodoxer Geistlicher (Pope)
            Lord Kelvins Theorie des Schwingkreises entsteht.
               
1865    Maxwell veröffentlicht seine mathematische Theorie der
            elektromagnetischen Lichtausbreitung

1866    Besuch der Realschule (nach vier Jahren Volksschule)

1871    Übertritt an die Höhere Realschule in Karlovac

1877    Beginn des Studiums an der Technischen Hochschule in Graz

1880    Selbst-Studium an der Universität Prag
            Edison richtet eine Beleuchtungsanlage auf dem Dampfer "Columbia" ein

1881    Tesla erhält eine Anstellung bei der Telephongesellschaft in Budapest

1882    Tesla entdeckt im Budapester Stadtpark das Drehfeld, Konzipierung
            des ersten Wechselstrommotors
            Edison baut das erste mit Gleichstrom betriebene Elektrizitätswerk in
            New York

1882    Tesla geht nach Paris, Arbeit bei der "Continental Edison Company"

1883    Außendienstarbeiten in Straßburg, dort Bau des ersten Modells eines
            Wechselstrommotors (Induktionsmotors)

1884    6.Juni: Tesla trifft in New York ein, kurze Zeit der Beschäftigung in
            Edisons Laboratorien

1885    März: Gründung der "Tesla Electric Light Company"
            April: Anmeldung der ersten Patente für Bogenlampen

1886    Ein Jahr Arbeit als Tagelöhner

1887    Gründung der "Tesla Electric Company"
            Oktober-November: Anmeldung verschiedener Patente für seinen
           "Elektromagnetischen Motor" und der "Verteilung elektrischer Energie"

1888    Hertz macht Versuche mit elektromagnetischen Wellen von ca. 1 m Länge
           1.Mai: Veröffentlichung seiner Drehstrom-Patente
           16.Mai: Tesla hält den Vortrag : "Ein neues System von Wechsel-
           strommotoren und Transformatoren"
           Juli: Abkommen mit Westinghouse, Verkauf sämtlicher Drehstrom-
           patente

1889    Tesla arbeitet für Westinghouse in einem Werk in Pittsburg
            Gegen Ende des Jahres Rückkehr nach New York
            Oktober: Anmeldung des ersten Patents für eine Hochfrequenzmaschine
            (Frequenz ca. 10 000 Hertz)

1890    Tesla beginnt seine Experimente mit Hochfrequenzströmen

1895    Erfindung der Hochfrequenzoszillatoren (Verwendung von Thomsonschen
            Schwingkreisen)
            Entwicklung der Teslaspulen, Tesla erzeugt Spannungen bis zu
            4 Millionen Volt
            Umfangreiche Versuche mit Vakuumröhren (Elektronenröhren,
            Leuchtstoffröhren, Gasentladungsröhren, Kohleknopflampe etc.)
            Bau kleinerer ferngesteuerter Geräte und drahtlosen Anlagen

1891    20.Mai: Vortrag über die Anwendung von Hochfrequenzströmen
            für künstliche Beleuchtung

1892    3. und 4. Februar: Vorträge in London über Hochfrequenzströme,
            Tesla erwähnt eine Vorform der Elektronenröhre

1893    Tesla stellt die Grundprinzipien der Radiotechnik vor

1895    13. März: Bei einem Brand wird Teslas Laboratorium völlig zerstört
            Dezember: Röngten entdeckt die X-Strahlen

1896    Umfangreiche Versuche mit Röngtenstrahlung; Entwicklung von Rönt-
            gengeröhen; er erkennt als einer der ersten die Gefährlichkeit der
            Röntgenstrahlung

1897    Vollendung eines ferngesteuerten Bootes
            Thomson entdeckt das Elektron
           Juli: Erste drahtlose Übertragung über eine größere Entfernung (40
            km) zwischen Teslas Labor und einem Schiff auf dem Hudson River

1898    Versuche mit Elektro-Mechanischen Oszillatoren
            Tesla baut einen Apparat zur Nutzung der Sonnenenergie
            13. September: Vortrag vor der "Amerikanischen Elektrotherapeuti-
            schen Vereinigung"
            September: Tesla stellt auf der Weltausstellung im Madison Square
            Garden sein ferngesteuertes Boot und eine Anlage zur drahtlosen
            Nachrichtenübertragung vor

1899    Mai-Januar 1900: Tesla in Colorado Springs: Entwicklung des soge-
            nannten "Magnifying Transmittors"
            Signalübertragung über eine Entfernung von 1000 km
            Tesla erzeugt Spannungen von bis zu 20 Millionen Volt
            Empfang von Radiosignalen aus dem Weltall
            Kleine Modellanlage zur drahtlosen Übertragung von Energie
            Entwicklung eines Konverters zur Nutzung der Energie des Weltalls

1901    Marconi sendet mit einer Hochfrequenzanlage nach Teslas Vorbild
            drahtlos ein Signal von Europa nach Amerika

1902    Juni: Tesla übersiedelt nach Wardenclyffe auf Long Island
            Aufbau einer Radiostation und einer Anlage zur Übertragung von
            Energie auf drahtlosem Weg

1905    Aus finanziellen Gründen muss das Laboratorium in Wardenclyffe
            geschlossen werden, bevor Tesla seine Arbeiten beenden kann

1906    Erstes Modell der Teslaturbine

1907    Entwicklung der Elektronenröhre durch Lee de Forest

1909    Marconi und Braun erhalten den Nobelpreis für die Entwicklung des
            drahtlosen Telegraphen

1910    Erste Rundfunksendung in Amerika
            Tesla baut eine größere Turbine mit einer Leistung von 300 PS

1912    Tesla erklärt in einem Interview, dass er eine Vibrator gebaut
            habe, mit dem es möglich sei, große Gebäude oder Brücken einstürzen
            zu lassen.

1916    Anmeldung verschiedener Patente (Frequenzmesser, Tachometer,
            Blitzableiter etc.)

1917    Tesla beschreibt in einem Artikel die Hauptbestandteile des Radars
            Verleihung der Edisonmedaille

1922    Verschiedene Patente im Bereich der Mechanik von Flüssigkeiten.
            Tesla muss aus finanziellen Gründen sein Labor aufgeben

1931    Tesla veröffentlicht Pläne für ein geothermisches Kraftwerk
            Test seines Energiekonverters in einem Pierce Arrow

1936    Tesla erhält von der jugoslawischen Regierung eine jährliche Rente
            von 7200 Dollar auf Lebenszeit.

1937    Bei einem Unfall mit einem Taxi wird Tesla schwer verletzt
            Robert Underwood Johnson stirbt

1943    7.Januar: Tesla stirbt im Alter von 86 Jahren im Hotel New Yorker

 

Links zu Tesla:

Nikola Tesla - vergessenes Genie
Tesla: The Serbian-American inventor, electrical engineer, and scientist
Tesla Memorial Society of New York
Nikola Tesla Museum
The Complete Nikola Tesla US Patent Collection
My Inventions. The Autobiography of Nikola Tesla

 



Home  |  Prähistorie  |  UFO`s Philadelphia Experiment  |  Tunguska  | Berichte  |  Astronomie  |  Raumfahrt Esoterik Bilder  ]
Vorwort  |  Links  |  Forum  |  Gästebuch  |  Awards  |  Impressum  |  Sitemap  |  Webringe  ]